Meine Filiale
Autorenbild von Christine Busta

Christine Busta

Christine Busta geboren 1915 in Wien, gilt heute als angesehene Lyrikerin der österreichischen Nachkriegsliteratur. 1950 erschien ihr erster Gedichtband „Jahr um Jahr“, viele weitere Lyrikbände und Kinderbücher folgten, die sie über Österreich hinaus bekannt machten. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Georg-Trakl-Preis, den Großen Österreichischen Staatspreis sowie den Anton-Wildgans-Preis. Christine Busta starb 1987 in Wien. Ihr Gesamtwerk erscheint im Otto Müller Verlag

Erfreuliche Bilanz von Christine Busta

Neuerscheinung

Erfreuliche Bilanz
  • Erfreuliche Bilanz
  • (0)

Eine neue Seite der Lyrikerin Christine Busta: Sowohl in gedruckter als auch in gesprochener Form werden in diesem Band mit beiliegender CD erstmals ihre Wiener Dialektgedichte publiziert. Die frühesten im Nachlass überlieferten Experimente stammen vom Beginn der siebziger Jahre, einer Zeit also, in der der Wiener Dialekt sich durch Fernsehserien, Filme und Lieder gerade grosser öffentlicher Beliebtheit erfreute. Die schon seit Mitte der fünfziger Jahre entstandenen Dialektgedichte der Wiener Gruppe um H. C. Artmann und Gerhard Rühm hatten längst den Boden für diese sprachexperimentelle Lyrik bereitet. Zwar wurden Bustas Dialektgedichte zu Lebzeiten nie publiziert, waren aber wohl dafür vorgesehen, wie nicht nur entsprechende Notizen bezeugen, sondern auch Aufnahmen auf Audiokassetten. Die beiliegende CD vereint diese von Christine Busta gelesenen Gedichte im Originalton mit Interpretationen von Christine Nöstlinger – selbst Verfasserin von Lyrik im Wiener Dialekt.
Zahlreiche überlieferte Briefe bezeugen den hohen Stellenwert, den gesprochene Sprache für Christine Busta hatte. Dass man ihre Gedichte aber „nua hean kau, ned lesn“ (Erklärung) widerlegt dieser vom Brenner-Archiv Innsbruck herausgegebene Band auf angenehme und unterhaltsame Weise.

Ähnliche Autor*innen

Alles von Christine Busta