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Autorenbild von Christoph Kaiser

Christoph Kaiser

Christoph Kaiser, Jahrgang 1970, evangelischer Diplomtheologe und Restaurator, kam mit ethnologischen Themen zuerst während seines Studiums der Sikologie und Japanologie in Kontakt. Aufgrund seiner engen Verbundenheit mit seiner mittelhessischen Heimat, die ihn schon früh z.B. zur Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinde seines Heimatortes veranlasste, wurde er auch und gerade für ältere Zeitzeugen zu einem gesuchten Ansprechpartner. Aus seinen Gesprächen zur Tracht des Dorfes Wallau an der Lahn mit solchen Zeitzeugen und der Beschäftigung mit alten Bilddokumenten entstand dieses Buch.

Ein Zug durch Stadt und Wald von Christoph Kaiser

Neuerscheinung

Ein Zug durch Stadt und Wald
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Seit Jahrhunderten findet in Biedenkopf in Mittelhessen im mehrjährigen Rhythmus, heute alle sieben Jahre, ein mehrtägiges Fest statt, bei dem die gesamte Bürgerschaft der Stadt mit all ihren Gästen aus aller Welt die gesamte Grenze der Stadt abgeht: Der Grenzgang. Über Hänge und Berge zieht sich ein Zug drei Tage lang aus vielen tausend Menschen hin, die friedlich wandern und feiern, angeführt von den Obersten und dem Mohren, einer Traditionsfigur, die schon lange vor dem Kolonialismus zu diesem Fest gehörte. In der heutigen politisch aufgeheizten Stimmung wird immer wieder versucht, den Mohr von Biedenkopf fälschlich als rassistisch zu diffamieren. Dieses Buch ist eine Aufforderung, sich zuerst mit dieser Figur zu beschäftigen, bevor sie in einen Kontext gestellt wird, in den sie aus Sicht der ganz überwiegenden Mehrheit in Biedenkopf selbst nie gehörte und nie gehören wird. Der Mohr von Biedenkopf ist ein Zeichen gelebter Toleranz und der Offenheit der Menschen von Biedenkopf.

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