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Prekäre Komplizenschaft
Aber, so werden Sie weiter fragen … Warum Wörter, Sprechen, Stadt? Sprechen kreiert Räume. Auch ganz reale, urbane. Wörter sind höchst unbeständige Dinger, die von der Sprache in die urbane Realität hinüberspringen – in jede Realität. Weil Wörter sich, Amöben ähnlich, Partikel einverleiben oder ausstossen, Realitäten ummodeln, in Ausnahmefällen gar revolutionieren.
Wie Vorstellungen von Stadt entstehen? Von gesellschaftlicher Wirklichkeit? Von Wahrheit? Oder Lüge? Wer sie präfabriziert? Konstruiert? Manipuliert? Wie man beim Sprechen und Zuhören an der Wirklichkeit herumschraubt? Warum sich kein Satz aussprechen lässt, der nicht unmittelbar Einfluss nimmt auf die Art und Weise, wie wir die Realität gerade sehen? Wieso auch das Realität konstruiert, worüber gerade nicht gesprochen wird?
»Prekäre Komplizenschaft« forscht den geheimnisvollen, räumlichen Ereignissen nach beim Beobachten von Wörtern und Sätzen und Sprechweisen.
Die 25 Episoden, die dem quirligen Geschehen eines Dialogs im Reich der Wörter folgen, zeigen keinerlei Geschlossenheit, keine formal stimmige Logik, sie folgen den Unberechenbarkeiten des Gesprächs, der Beliebigkeit assoziativen Sprechens, leben von Umwegen und Sprüngen.
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fr.34.90