Felix Frey ist Osteuropa-Historiker und forscht zur Technik- und Umweltgeschichte der Sowjetunion und Jugoslawiens..
Jeronim Perović ist Direktor des Center for Eastern European Studies (CEES) und Titularprofessor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich. Er befasst sich in Forschung und Lehre mit russischer Geschichte und der Geschichte des Balkans..
Tanja Penter ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte Russlands und der Ukraine im 20. Jahrhundert, Russische Revolution 1917, Deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg, Zwangsarbeit und Kollaboration, Diktaturvergleich Stalinismus - Nationalsozialismus, Verfolgung von NS- und Kriegsverbrechen in der Sowjetunion, Wiedergutmachung für NS-Opfer. Sie ist Mitglied der Deutsch-Russischen und der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission, des wissenschaftlichen Beirats des DHI Moskau sowie des Senats der Jüdischen Hochschule in Heidelberg..
Ulrich Schmid (geb. 1965) ist seit 2007 Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen. Von 2010 bis 2014 war er Dekan der Kulturwissenschaftlichen Abteilung. Von 2005 bis 2007 war er Professor für Slavische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, von 2003 bis 2004 SNF-Förderungsprofessor an der Universität Bern, von 2000 bis 2003 Assistenzprofessor an der Universität Basel. 2010 war er Gastforscher an der Universität Oslo, 1995 Visiting Fellow an der Harvard University. 2004 und 1997 absolvierte er Forschungsaufenthalte in Warschau und Krakau. 1998 war er Gastdozent an der Linguistischen Universität in Kiev. 1985 bis 1991 Studium der Germanistik, Slavistik und Politischen Wissenschaften in Zürich, Heidelberg und Leningrad. Seit 1994 ist er ständiger freier Mitarbeiter im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung.
Um die Schweiz anhand von Luftbildern zu vermessen, gründete das Bundesamt für Landestopografie swisstopo im Jahr 1926 einen eigenen Flugdienst. Das hundertjährige Jubiläum dieser Institution wird unter anderem mit dieser Publikation gefeiert. Sie dokumentiert, wie sich die Aufgaben und Instrumente der Fliegerequipen im Lauf der Zeit veränderten. Ausgeklügelte Luftbildkameras, auf Vermessungszwecke spezialisierte Flugzeuge, aber auch eine gut eingespielte Besatzung und ein strahlend klarer Himmel waren nötig, um hochwertige Luftbilder anzufertigen. Insbesondere in den Anfangsjahren setzten sich Bordfotografen und Piloten im Dienst der Schweizer Kartografie zudem einem grossen Unfallrisiko aus.
Aus dem «Rohstoff» Luftbilder entstanden durch die fotogrammetrische Auswertung und andere Verfahren schliesslich Produkte wie die Landeskarte, der Grundbuchplan und Luftbildpläne, die unser Bild der Schweiz massgeblich geprägt haben und es immer noch tun.