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Hansruedi Frei

Hansruedi Frei ist in Unterstammheim aufgewachsen und lebt dort heute noch. Er war Reallehrer in Seuzach und in Stammheim.
Er verfasste mehrere Bücher:
Schtammer Gschichte eine Sammlung heiterer Dorfgeschichten in Mundart
Pech am Bach 14 alemannische Geschichten
Die Flurnamen der Gemeinde Unterstammheim Vom Höfli, vom Wirt und vo de Höll
aus der Geschichte von Oberstammheim
Vom Chlooschter, vom Rüütima und vom Hänkerspil – aus der Geschichte der Dörfer Guntalingen und Waltalingen
Unterstammheim Aus der Geschichte des Dorfes
Die gemeinsame Trinkstube zu Unterstammheim Gemeindehaus, Glasgemälde und Pfauenofen
Sturm über Stammheim und Stein
Die Reformationszeit im Zürcher Weinland und in Stein am Rhein
Eleisa und Kunrat Hungerjahre, ein historischer Roman über Armut und Bettelei im 17. Jahrhundert in der Nordschweiz

Auch war er Verfasser von Radiosendungen mit dem Titel „Land und Lüüt“

Er ist durch seine vielfältigen Aktivitäten im Stammertal ein Förderer des kulturellen Lebens, er betätigte sich als Behördenmitglied, Chorleiter und Initiator von gemeinschaftsfördernden Anlässen.

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Der letzte Untervogt Produktbild: Der letzte Untervogt

Der letzte Untervogt

Die Besetzung der Eidgenossenschaft im Frühjahr 1798 ist in der 800-jährigen Geschichte der Eidgenossenschaft das einschneidendste und folgenreichste Ereignis. Der Zusammenbruch des alten Feudal­systems mit ihren Vogteien und Untertanengebieten führte am Ende zur heutigen Form einer Basisdemokratie, die im 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte und die immer wieder, besonders in der heutigen Zeit, bedroht ist.
Sie ist das Endprodukt des Aufklärungszeitalters, dessen Grundlagen in der Reformation zu suchen sind und später auch von französischen Philosophen wie Diderot und Voltaire befördert wurden.
Aufklärung heisst: Vernunft als Grundlage des Denkens, persönliche Freiheit und Verantwortung. Ergebnis sollen Demokratien sein, in denen alle Menschen möglichst gleichbehandelt werden und zwischen denen keine Kriege mehr möglich sind.
Die Franzosen wurden von vielen Eidgenossen als Befreier begrüsst.
Haben die Franzosen der alten Eidgenossenschaft die Freiheit gebracht?
Ja, weil sie ein ungerechtes Feudalsystem hinwegfegten, das die Untertanen von allen Entscheidungen fernhielt.
Ja, auch weil die Klöster, entgegen aller christlichen Ethik, einen unglaublichen Besitz angehäuft hatten und gleichzeitig zahlreiche Menschen als Leibeigene hielten. Nur in den reformierten Kantonen waren die Klöster schon etwa dreihundert Jahre früher weitgehend entmachtet worden.
Nein, weil die Franzosen die Eidgenossenschaft mit Gewalt und Krieg überzogen und ins Elend stürzten. Jeder, der einen Krieg beginnt, ist Hauptschuldiger.
Vielleicht hätten die Untertanen auf dem Land ohne Krieg, auf friedlichem Weg, ihre Freiheit erworben, und ein Krieg mit vielen Toten hätte vermieden werden können.
Dieses Buch berichtet darüber, wie die Menschen in den Dörfern diese Zeit von 1798 bis 1815 erlebten, und zwar nicht durch Vermittlung historischer Fakten, sondern vorwiegend durch die Darstellung des täglichen Lebens, von Schicksalen Einzelner und ganzer Familien, von menschlichen Tragödien und, trotz Krieg, freudigen Erlebnissen.
Der Grossteil der Erzählungen ist wirklich geschehen. Einige beruhen auf einem damaligen Ereignis und sind aus den Kenntnissen der Zeit, des menschlichen Verhaltens und aus der Lebenserfahrung des Autors zu Ende geführt worden. Sie sind vielleicht zeitlich etwas verschoben.

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