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Homer

Über die Person Homer herrscht seit jeher Unsicherheit. Heute meint man zu wissen, dass es sich beim Schöpfer der »Odyssee« und des wenig älteren Versepos' »Ilias« um einen im 8. Jh. in Kleinasien geborenen Mann handelte. Als Geburtsstadt gilt Smyrna, das heutige Izmir. Aus verschiedenen, zum Teil widersprüchlichen Quellen entstand das Bild vom armen, blinden und reisenden Barden, der am Sängerkrieg in Chalkis teilnahm und möglicherweise auf Ios starb..
Walter Burkert, geboren 1931 in Neuendettelsau, lehrte als Professor für Klassische Philologie an der TU Berlin und von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1996 an der Universität Zürich. Burkert gilt als einer der hervorragendsten Kenner der griechischen Religion und Mysterienkulte, ist Homer-Spezialist und insbesondere durch eine Vielzahl grundlegender Arbeiten zur antiken Kultur- und Religionsgeschichte international hervorgetreten..
Kurt Steinmann, geboren 1945 in Willisau/Schweiz, studierte Klassische Philologie und Germanistik und unterrichtete Latein und Griechisch. Seit den 70er-Jahren übersetzt er Autoren der griechischen und römischen Antike sowie der Renaissance, darunter Sappho, Sophokles, Petrarca und, für den Manesse Verlag, Petronius («Satyricon», 2004), Erasmus von Rotterdam («Das Lob der Torheit», 2002), Homer («Odyssee», 2007; «Ilias», 2017) und zuletzt Euripides («Medea», 2022). An verschiedenen deutschsprachigen Theatern wurden und werden seine Übertragungen aufgeführt. Für seine Leistungen erhielt Kurt Steinmann den Johann-Heinrich-Voss-Preis für Übersetzung 2019.

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Odyssee Produktbild: Odyssee Neu

Odyssee

Homers "Odyssee" ist neben der "Ilias" das grosse Urwerk der abendländischen Erzählkunst — die Geschichte der zehnjährigen Irrfahrt des Odysseus, der nach dem Fall Trojas über alle Meere heimwärts strebt. Er begegnet dem Kyklopen Polyphem, der Zauberin Kirke, den Sirenen und der Nymphe Kalypso, steigt hinab ins Totenreich und kehrt schliesslich, von Athene geschützt, in die Heimat Ithaka zurück, um dort die dreisten Freier zu strafen und sich seiner treuen Penelope zu offenbaren.

Ein Werk voller Abenteuer, List und Sehnsucht nach Heimkehr — gelesen in der klassischen, bis heute unerreichten Versübersetzung von Johann Heinrich Voss.

Hans Jochim Schmidt liest das vollständige Epos (24 Gesänge), ungekürzt, rund 17,5 Stunden.
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