Jürgen Speh ist ein Urgestein der deutschen Comicszene und erregte mit seinem ausgefeilten Zeichenstil schon in den 1980ern im Comicmagazin „Menschenblut" Aufsehen. Diesem Magazin blieb er trotz Albenveröffentlichungen lange treu. Später zeichnete er „Horst" für Schwarzer Turm und Panini. Er ist auch der Zeichner der 3. Serie von „Nick, Pionier des Weltalls". Bei Gringo Comics erschienen unter anderem „Kriegsfunnies" und „Eiszeit" sowie jüngst „Der fabelhafte Doktor Breslau". Darüber hinaus hat er in so vielen anderen Heften und Büchern veröffentlicht, dass er wohl selbst schon den Überblick verloren hat. Seine Perfektion in allen Stilen ist beeindruckend. In letzter Zeit hat er mehrere Comics im Selbstverlag veröffentlicht, darunter „Doktor Wer" und „Bildergeschichten für die reife Jugend". Mit der Selbstveröffentlichung „The most dangerous Game" hat er 2022 seinen mittlerweile vierten ICOM Independent Preis gewonnen.
Eine verschneite Stadt im wilden Westen... keiner geht vor die Tür, doch dem fremden Gast, der kommt scheint das nicht zu stören. Er sinnt auf Rache. Rache an seinem ehemaligen Geschäftspartner, der ihn nach der Ausbeutung einer reichen Goldader einfach in den Abgrund stiess. Überlebt? Ja, überlebt hat er - aber nur durch einen Pakt mit dem Teufel... Und wer sich ihm in den Weg stellt, hat nichts zu lachen.
Mit dieser schaurigen Mär über einen ganz besonderen Rachefeldzug zeigt Jürgen Speh (Geier) abermals seine Perfektion im erzählen und zeichnen von atmosphärisch dichten Geschichten auf.