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Jack Smith

Jack Smith war einer der Pioniere des amerikanischen Underground-Films und der Peformancekunst. Bekannt wurde er vor allem durch seinen skandalösen und bahnbrechenden "Film Flaming Creatures" (1962/63), der mit seinen sexuell aufgeladenen Bildern von Drag und ästhetisierten Gender-Performances eine cause célèbre der internationalen Avantgarde der 1960er- und 70er-Jahre darstellt..
Benjamin Dittmann-Bieber ist Autor, Lektor und Übersetzer aus dem Englischen..
Gregor Runge übersetzt aus dem Englischen, u. a. Christopher Isherwood und F. Scott Fitzgerald..
Marc Siegel ist Professor für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Experimentalfilms und der Gender/Queer Studies. Zudem ist er als freier Kurator tätig und ist Mitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln und Mitbegründer des Kunstkollektivs CHEAP..
Susan Lee Sontag, geb. Rosenblatt (* 16. Januar 1933 in New York City; † 28. Dezember 2004 in Manhattan), war eine US-amerikanische, in verschiedenen Sparten publizierende Autorin, Kulturkritikerin und Regisseurin..
Jonas Mekas (* 24. Dezember 1922 in Semeniškiai, jetzt Rajongemeinde Biržai, Litauen; † 23. Januar 2019 in New York City) war ein litauisch-amerikanischer Filmregisseur, Autor und Kurator. Er wurde oft „der Pate des amerikanischen Avantgardekinos“ genannt..
Stefan Brecht (* 3. November 1924 in Berlin; † 13. April 2009 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller deutscher Herkunft.

Stefan Brecht war der Sohn des Dramatikers Bertolt Brecht und der Schauspielerin Helene Weigel. Er kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mit seiner Familie aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland zurück, sondern studierte an der University of California und der Harvard University. Er wurde 1944 zur US-Army eingezogen, aber nicht mehr in den Krieg geschickt. Das Studium schloss er mit einer Promotion in Philosophie ab. Anschließend arbeitete er zunächst an der Pariser École pratique des hautes études, dann als Dozent an der University of Miami. Seit den 1960er Jahren war Brecht Autor zahlreicher Bücher und Gedichtbände.

Mit dem Tod seiner Mutter 1971 trat er gemeinsam mit seiner Schwester Barbara Brecht-Schall und seiner Halbschwester Hanne Hiob in die Rechte am Erbe seines Vaters ein. Er war Erbenbevollmächtigter und kümmerte sich insbesondere um die Rechtewahrnehmung im englischsprachigen Raum..
James Lewis Hoberman (born March 14, 1949) is an American film critic, journalist, author and academic. He began working at The Village Voice in the 1970s, became a full-time staff writer in 1983, and was the newspaper's senior film critic from 1988 to 2012. In 1981, he coined the term "vulgar modernism" to describe the "looney" fringes of American popular culture (e.g. the animators Tex Avery and Chuck Jones, MAD Magazine, TV pioneer Ernie Kovacs and the films of Frank Tashlin)..
Sylvère Lotringer (geboren am 15. Oktober 1938 in Paris; gestorben am 8. November 2021 in Ensenada, Mexiko) war ein französischer Literaturkritiker, Kulturtheoretiker und Herausgeber. Als jüngerer Zeitgenosse der Philosophen Gilles Deleuze, Félix Guattari, Jean Baudrillard, Paul Virilio und Michel Foucault wurde Lotringer im Zuge seiner Arbeit mit dem Verlag Semiotext(e) bekannt durch die Synthese der Theorien des französischen Poststrukturalismus mit der US-amerikanischen literarischen, kulturellen und architektonischen Avantgarde-Bewegung; ferner trat er durch seine Interpretation des Poststrukturalismus im Kontext des 21. Jahrhunderts hervor.

In einer einflussreichen Interpretation der Theorien Baudrillards erfand Lotringer das Konzept des „extrapolationist“ („Extrapolierers“), um die hyperbolische Weltsicht zu beschreiben, wie sie von Baudrillard und Virilio vertreten wird..
Birgit Hein (* 6. August 1942 in Berlin; † 23. Februar 2023 ebenda war eine deutsche Filmemacherin, Filmwissenschaftlerin, Performancekünstlerin und Hochschullehrerin. Mit ihren strukturellen Filmen (seit 1966), Performances, dokumentarischen Filmessays und filmwissenschaftlichen Veröffentlichungen gilt sie als eine der entscheidenden Wegbereiterinnen des deutschen Underground- und Experimentalfilms..
Helmut Herbst (* 2. Dezember 1934 in Escherhof, Rheinland; † 9. Oktober 2021 in Brombachtal, Odenwaldkreis war ein deutscher Filmemacher. Herbst, dessen Spezialgebiete der Animationsfilm und der experimentelle Film waren, verband in seinen Filmen und Texten die Erforschung der Technik, Geschichte und Ästhetik des Mediums Film..
Klaus Mettig (* 1950 in Brandenburg an der Havel) ist ein deutscher Künstler. Er lebt in Düsseldorf.

1973 erhielt Klaus Mettig ein Stipendium am Whitney Museum of American Art, New York City. Zwischen 1976 und 1978 folgten Reisen und Aufenthalte in den USA und China. Mettig ist einer der ersten Multimedia-Künstler. Seit den 1970er Jahren nutzt er Fotografie und Videokunst, um sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.

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What's underground about Marshmallows? Produktbild: What's underground about Marshmallows?

What's underground about Marshmallows?

Für John Waters war Jack Smith »der einzig wahre Underground-Filmemacher«; der Theatermacher Richard Foreman nannte ihn »die verborgene Quelle von praktisch allem, was im experimentellen amerikanischen Theater von Interesse ist« – Jack Smith inspirierte u. a. Laurie Anderson, Robert Wilson, Cindy Sherman, Nan Goldin und die Transkünstlerin Anohni. Er arbeitete mit Musikern wie John Zorn und war eine Schlüsselfigur für die Entwicklung der New Yorker Queer- und Drag-Underground-Performances der 1960er- bis 80er-Jahre. Smiths Kunst und Lebensstil beinflusste u. a. die deutschen Experimentalfilmemacher Wilhelm und Birgit Hein oder die Künstler:innen Katharina Sieverding und Klaus Mettig; seine Queere Performance-Ästhetik hat ihn zu einem wichtigen Bezugspunkt für kritische Schriften zum Phänomen des Camps gemacht, von Susan Sontag bis Diedrich Diederichsen und der Philosophin Juliane Rebentisch.
Der grösste Teil seines schriftlichen Werks, das faszinierende, verstörende und urkomische Schriften, Performance-Texte und Essays über Film und Kunst, pornografische Fantasien, Manifeste und Statements umfasst, erscheint nun erstmals auch auf Deutsch.

Mit Beiträgen von Bertolt Brechts Sohn Stefan Brecht, dem Smith-Forscher Jim Hoberman, Jonas Mekas und Susan Sontag; ferner Fotos und Dokumente, die Smiths Aufenthalt im Köln der 1970er-Jahre und im Hamburg der frühen 1980er-Jahren dokumentieren, sowie einem einführenden Essay des Filmwissenschaftlers Marc Siegel.
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Buch (Taschenbuch)

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