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Die Nacht erzählt uns ein Märchen
Der Mann nennt sich Schorsch. Er sammelt herrenlose Hunde ein und verkauft sie, wenn er sich nicht in den einschlägigen Lokalen im West End von San Antonio herumtreibt und Ausschau nach weiblichen Opfern hält. Er weiss, dass er von zwei Wanderern gesehen wird, als er einen Tatort verlässt, und plant, herauszufinden, wie viel die beiden wissen. Als er sie in ihrem Haus aufsuchen will, ist Tina allein zu Hause, die diese Begegnung mit dem kranken Schorsch nicht überlebt.
Seit dem Tod ihrer Tochter gehen Rick und Karin durch die Hölle, vor allem auch, weil der Fall nicht aufgeklärt wird. Sie wohnen in Basel, leben ein von depressiven Momenten durchzogenes Leben und können nicht vergessen. Vor allem Karin ist überzeugt, dass der Mann, der auf dem Berg an ihnen vorbeigefahren ist, mit dem Tod ihrer Tochter zu tun hat. Rick trifft einen alten Freund wieder, der ihn mitnimmt, wenn er mit seinen Hunden durch die Wälder streift, und Karin glaubt, dass die Anschaffung eines Hundes etwas Abwechslung in Ricks Leben bringen könnte. Als sie sich im Internet nach Hunden umsieht, starrt sie auf einmal Schorsch an. Er hat sich in die Gegend von Jaen zurückgezogen und bietet von dort aus via Internet herrenlose Galgos zum Kauf an. Ohne Rick etwas zu sagen, fliegt Karin ein paar Tage darauf nach Granada und fährt weiter nach Cazorla, wo Schorsch in einer alten Kapelle mit seinen Hunden haust. Sie stellt ihn zur Rede, und Schorsch zeigt schliesslich sein wahres Gesicht. Bei Karins Rückkehr nach Basel erscheint tags darauf die Polizei. Sie wird wegen versuchten Mordes an Schorsch festgenommen und kann ihre Unschuld nur mittels einer Aufnahme auf ihrem Handy beweisen.
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fr.31.90