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Jean-Patrick Manchette

Jean-Patrick Manchette, geboren 1942 in Marseille, liebte Jazz, Kino und Literatur. Er radikalisierte den europäischen Roman noir und gilt als Begründer des neueren sozialkritischen französischen Kriminalromans, den sogenannten Néo-polar.
Manchette arbeitete als Drehbuchautor und veröffentlichte neben Theaterstücken und zahlreichen Essays auch zehn Kriminalromane, die ihn zur Kultfigur machten, und von denen die meisten verfilmt wurden.
Alle Kriminalromane sowie die gesammelten Essays zum Roman noir in den "Chroniques" sind auf Deutsch im Distel Literaturverlag erschienen.
Jean-Patrick Manchette starb 1995 im Alter von 52 Jahren in Paris. Er wurde zur Leitfigur für eine neue Generation von Krimiautoren in Frankreich.

Nada von Jean-Patrick Manchette

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Nada
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»Nada«, »Nichts«. Eine sechsköpfige, linksextreme Terrorgruppe, die Ender der 70er in Paris einen wagemutigen Plan fasst: Sie werden den amerikanischen Botschafter kidnappen. Während er ein einschlägiges Rotlicht-Etablissement besucht, schlagen sie zu. Und es läuft wie am Schnürchen. Doch die Probleme fangen damit erst an, denn sofort beginnt eine gnadenlose Jagd auf die »Anarchisten«. Und das bestenfalls brüchige Bündnis der sechs Aktivisten droht unter dem Druck zu zerbersten. Max Cabanes und sein expressionistischer, skizzenhafter Stil sind in Frankreich echte Stars der Comicszene. Hierzulande wurde seine Kunst bisher kaum wahrgenommen. »Nada«, eine Adaption des Werkes von Krimi-Romancier Jean-Patrick Manchette, ist ein Testament für Cabanes‘ Kunstfertigkeit und ein packender Noir-Thriller.

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