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Karin Hanta

Karin Hanta schloss in Wien ein Dolmetscherstudium sowie ein Doktorat in Übersetzungswissenschaften ab. Ab 1993 arbeitete sie als Publizistin für das ­Österreichische Kulturforum in New York, für das sie viele exilierte KünstlerInnen und Kulturschaffende interviewte. Die Autorin übersetzte zudem mehrere Werke für die Österreichische Exil­bibliothek sowie Stefan und Lotte Zweigs Briefe aus Südamerika für Hentrich & Hentrich, Berlin. Seit 2011 unterrichtet sie Übersetzungswissenschaft am Middlebury College im US-amerikanischen Bundesstaat Vermont.

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Zurück zur Muttersprache Produktbild: Zurück zur Muttersprache

Zurück zur Muttersprache

Als erstes Projekt seiner Art stellt dieses Buch die vielgestal­tige Rolle von Übersetzung in der Ausformung einer NS-­
kritischen österreichischen Erinnerungskultur in den Vorder­grund – sowohl im sprachlichen als auch im meta­phorischen Sinn. Die Autorin führte hierzu Interviews mit den ExilschriftstellerInnen Carl Djerassi, Eva Kollisch, Jakov Lind, Frederic Morton, Doris Orgel und Lore Segal sowie mehreren Schlüsselfiguren aus dem Kulturbereich und lässt sie über ihre Arbeit reflektieren.
Neben dem Fokus auf die brückenbauende Funktion der Über­setzung liefert das Buch eine wichtige Bestandsaufnahme der Erinnerungskultur im Zeitraum von 1990 bis 2015 und dokumentiert den persönlichen Einsatz von (Exil)österreicherInnen, die sicherstellen wollten, dass die Aufgabe gegen das Vergessen erfüllt wird.
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Buch (Paperback)

Fr.43.90

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