Lukas Meschik, geboren 1988, lebt als Autor und Musiker in Wien. Seit 2009 veröffentlicht er Prosa, Lyrik und Essays. 2023 erschien sein Roman Die Würde der Empörten, 2024 der Gedichtband Form wahren. Dreizeiler. 2019 war sein Vaterbuch für den Klagenfurter Bachmannpreis nominiert. Neben seiner literarischen Arbeit ist Meschik Frontmann der Band »Moll«, mit der er zwei Alben veröffentlichte.
Uhren bestimmen unser ganzes Leben, als Taktgeber für Arbeit und Freizeit strukturieren sie jeden Tag. Zeitmesser sind ständig verfügbar und immer dabei, ob als Smartphone und Smartwatch oder ganz klassisch als Armbanduhr. Ausgehend von seinem sehr persönlichen Umgang mit der Uhr als Ding – und Unding – nimmt Lukas Meschik uns mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Zeit und ihrer Messung. Dienten Sonnenuhren noch einer sehr groben Tageseinteilung, wurden die Instrumente immer kleinteiliger und genauer, über Wasseruhren und Kerzenuhren gelangen wir zu Pendeluhr und Quarzuhr.
Meschiks Uhrengeschichte ist ein launiger Streifzug durch die Jahrhunderte, in dem neben berühmten Uhrmachern wie Robert Hooke, Christiaan Huygens oder John Harrison auch Charlie Chaplin oder John Cleese ihren Auftritt haben. Unruh und Grashüpferhemmung werden ebenso erklärt wie die Entfremdungslogik der Normalzeit.