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Die Darstellung der Landschaft in der Lyrik von Johannes Bobrowski
Der 1917 in Tilsit geborene Johannes Bobrowski wird heutzutage als Dichter gesehen, "der sich bemühte, eine Grundlage für das Verhältnis des Menschen zur Welt zu schaffen und den geistigen Dialog der Menschen untereinander anzuregen. Nicht zuletzt verdanken wir Johannes Bobrowski, eine Brücke der Liebe und des Verstehens zwischen Deutschen und Litauern geschlagen zu haben".
Es stellt sich die Frage, wie Bobrowski dies leisten konnte, angesichts des Umstands, dass er, der überlebende Wehrmachtssoldat, die Opfer der deutschen Aggression und des Holocaust zu den Protagonisten seiner Lyrik und Prosa macht. Diese Problematik war ihm allerdings sehr bewusst, was in einem Brief im Jahr 1960 an den deutschen Schriftsteller Christoph Meckel deutlich wird.
Insbesondere die Landschaft, in der er aufwuchs und als Soldat und in Kriegsgefangenschaft lebte, bilden einen zentralen Punkt in Bobrowskis Leben und Lyrik. Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es daher, die Landschaft und deren Darstellung in Bobrowskis Lyrik zu untersuchen.
Buch (Taschenbuch)
ab Fr.27.90