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Markus Kirchhofer

Markus Kirchhofer, geboren 1963, lebt mit seiner Frau in Oberkulm. Seit 2013 ist er freier Autor. Nach eisfischen (100 Gedichte, 2014), Der Stachel (kleine Novellen, 2016) und «aushub» (100 Gedichte, 2018) ist der Roman Das Planetenrührwerk seine vierte Publikation im Knapp Verlag. Daneben erarbeitete er eine App (mit Medienkünstler Marc Lee, 2020), eine Graphic Novel (mit Zeichner Reto Gloor, 2021) und ein Musiktheater (mit Musiker Christoph Baumann, Videodesigner Kevin Graber und Regisseur Nils Torpus, 2021).22.
Maurizio Pinarello, (*1963), lebt in Bubendorf/BL. Der Sekundarlehrer ist freier Literaturjournalist, Illustrator und Schriftsteller. Er hat schon mehrere Bücher herausgegeben, zuletzt den Roman Salmen. Für Das Planetenrührwerk hat er drei Textpassagen illustriert.

Das Planetenrührwerk von Markus Kirchhofer

Zuletzt erschienen

Das Planetenrührwerk

Das Planetenrührwerk

Buch (Gebundene Ausgabe)

ab Fr.25.90

Das «Planetenrührwerk» ist Markus Kirchhofers erster Roman. Der Lyriker mit Drang zur reduzierten Sprache überzeugt auch als Romancier. Er komprimiert aufs Äusserste: Kirchhofer verrührt Familien- und Zeitgeschichte, Dunkles und Leuchtendes, Idylle und Sturm, Erinnerungen und Zukunftsvisionen, Rausch und Krankheit. Er lässt die Geschichte in der Ich-Form von drei Brüdern erzählen – und aus «natürlicher» Sicht von einer Erdgöttin oder von Bäumen: Gekonnt wagt sich der Autor vor ins Nature Writing.
Der Ort der Handlung liegt im Schweizer Mittelland mit realen geografischen Orten wie dem Rhein, dem Stierenberg oder den jungsteinzeitlichen Grabanlagen bei Lenzburg.

«Im Planetenrührwerk einer Käserei wirken Kräfte, die wir nicht sehen. In Richtung und Gegenrichtung wird geteilt in das, was zerrinnt, und das, was bleibt. Und immer dreht sich alles ums stille Zentrum.
Im stillen Zentrum des Romans liegt Vater, von Reif überzogen; er, der früher den Käse fasste. Vom Zentrum seiner endgültigen Ruhe aus kreisen die Erinnerungen seiner Kinder und fassen den Stoff, aus dem sie sind, bis in die geologischen Tiefen ihrer Herkunft. Wir sind nie allein. Immer war da vorher schon jemand und hinterliess uns etwas. Wir müssen es nur sehen.»

Monica Cantieni, Schriftstellerin

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