Markus Vogt, geb. 1962, Dr. theol., Professor für Christliche Sozialethik an der Universität München; 1992-1995 wiss. Mitarbeiter im Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung; 2000-2006 Koordination des Fachbereichs Umwelt beim Rat der Europäischen Bischofskonferenzen; seit 2016 Mitglied des Sachverständigenrates Bioökonomie der Bayerischen Staatsregierung. Mitglied/Fachberater zahlreicher weiterer einschlägiger kirchlicher und wissenschaftlicher Gremien. Vogt war maßgeblich daran beteiligt, die Christliche Sozialethik an das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit heranzuführen und das Sozialprinzip Nachhaltigkeit zu formulieren. 2017 erhielt er für seine Arbeit „Prinzip Nachhaltigkeit“ den Internationalen Preis der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice.
Es gibt viele ambitionierte Programme im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Studien zeigen jedoch, dass sie das Verhalten kaum verändern: Obwohl Menschen häufig wissen, was nötig ist, um die Erderwärmung zu stoppen, fair zu konsumieren und endliche Ressourcen zu schonen, und obwohl sie handeln wollen, tun sie es doch nicht.
Wie gelingt es, vom Wissen zum Handeln zu kommen? Und was kann Bildung dazu beitragen? Drei Expert:innen geben aus verschiedenen Perspektiven Antworten auf diese Fragen. Sie stellen aktuelle Konzepte im Kontext von BNE vor und entwickeln konkrete Ideen für die transformative pädagogische Praxis.