Künstliche Intelligenz – so können wir sie überleben
Künstliche Intelligenz – so können wir sie überleben
«Das einundzwanzigste Jahrhundert ist das Zeitalter der Wissenschaft und Technologie. Es wird auch das Zeitalter sein, in dem die Menschheit zum ersten Mal mit einer Herausforderung konfrontiert wird, die die menschliche Spezies selbst in nur 12 bis 20 Jahren überwältigen und zerstören könnte. Dies ist die Herausforderung der Künstlichen Intelligenz (KI). Richtig eingesetzt, wird die Kl der Gesellschaft enorme Vorteile bringen. Sie tut dies bereits jetzt. Bei unsachgemässem oder fehlerhaftem Einsatz wird die KI die menschliche Zivilisation untergraben, wie es auch schon der Fall ist, und könnte dann zum Aussterben der Menschheit führen. Wissenschaftler, Philosophen und Ingenieure bezeichnen diese letzte Möglichkeit als das der Kl. Das Schicksal unserer Zukunft liegt buchstäblich in unserer Hand.» Nicanor Perlas (aus dem Vorwort) Perlas bietet einen Überblick über das KI-Phänomen und die damit verbundenen trans-humanen Konzepte der «Vervollkommnung der Menschheit» und skizziert die entscheidenden inneren und äusseren Reaktionen, die erforderlich sind, um ihnen bewusst zu begegnen. Insbesondere geht der Autor auf die Bewegung ein, die mit dem Werk Rudolf Steiners verbunden ist, und weist auf ihre wichtigen Aufgaben hin, mit fortschrittlichen Einzelpersonen und Bewegungen, einschliesslich Wissenschaftlern und Aktivisten der Zivilgesellschaft, zusammenzuarbeiten, ihre «Tochter»-Bewegungen für Aktionen zu mobilisieren und schliesslich mit den spirituellen Kräften zusammenzuarbeiten, die die Menschheit seit Anbeginn der Zeit geleitet und ihr gedient haben. Dies, so Perlas, ist die letzte Chance der Menschheit. Scheitern ist keine Option. Nicanor Perlas (* 1950) ist ein philippinischer Soziologe und Umweltaktivist. Er studierte Agrarwissenschaften. Wegen seiner Antiatomarbeit musste er 1978 die Philippinen verlassen. Nach dem Ende des Regimes von Ferdinand Marcos kehrte Perlas zurück. Er gründete das Center for Development Alternatives (CADI), das sich für eine ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft (Permakultur, Biodiversität ...) und eine nachhaltige Entwicklung einsetzt, bei der die unerwünschten Formen ungebremsten Wachstums überwunden werden. Er gilt als führender Umweltaktivist der Philippinen und wurde dort zur Schlüsselfigur im Bemühen um eine partizipative Gestaltung der Globalisierung auf allen gesellschaftlichen Ebenen. In diesem Zusammenhang begründete er ein Bankensystem (Lifebank), das Kleinbauern das Überleben sichern soll. In der global sich formierenden, aber noch zu einenden Zivilgesellschaft sieht Perlas eine ausgleichende Kraft in der Debatte um die Gestaltung der Globalisierung. Die vernachlässigten «kulturell gestalterischen» Aspekte sollen dabei die «ordnenden» auf der politischen und die «versorgerischen» auf der ökonomischen Ebene ergänzen. Perlas setzt sich auch dafür ein, Globalisierung als spirituelle Aufgabe zu betrachten. Er ist Mitglied des Club of Budapest und Berater für Nachhaltige Entwicklung bei der UN.
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