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Autorenbild von Oskar Panizza

Oskar Panizza

Kaum ein anderer Schriftsteller im Kaiserreich Wilhelms II. wurde so hart verfolgt und bestraft wie Oskar Panizza. Aber nur wenige hatten sich auch so konsequent mit den Obrigkeiten dieser Zeit angelegt wie der ehemalige Psychiater. Seine Werke wurden verboten, er selbst juristisch verfolgt. Er ging ins Exil und beendete sein Leben in einer Psychiatrie, in die ihn seine Mutter gesteckt hatte. Zuvor hatte sie ihren Sohn gegen dessen Willen entmündigen lassen. Nach seinem Tod verweigerte die Familie ihm einen Grabstein und verhinderte, dass sein Gesamtwerk von Kurt Tucholsky herausgegeben wurde..
Axel Schnell ist promovierter Literaturwissenschaftler (Doktorarbeit über Brechts Baal), arbeitete zehn Jahre als Tageszeitungsredakteur und war Leiter des Volkswagenpressebüros Hannover. Seit etlichen Jahren lebt er als freier Autor auf einem Runenberg und schreibt Romane, in denen es immer irgendwie um das Böse geht. Als Ghostwriter verantwortet er ganz andere Texte: unter anderem Namensartikel und Reden für Vorstände von DAX-Unternehmen sowie führende Politiker. Außerdem verfasst er Firmen-Bücher.

Das Liebeskonzil von Oskar Panizza

Neuerscheinung

Das Liebeskonzil
  • Das Liebeskonzil
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Oskar Panizzas Liebeskonzil handelt vom ersten Ausbruch der Syphilis in Italien im Jahr 1495. Das Stück bescherte dem Autor 1895 ein Jahr Zuchthaus wegen Gotteslästerung. Denn die Lustseuche ist das Ergebnis eines Joint Ventures zwischen Gott und dem Teufel, um die sündige Menschheit zu strafen. Diese Ausgabe von Panizzas Hauptwerk wurde aufwändigst editiert, weitestgehend dem heutigen Sprachgebrauch angepasst, in die neue Rechtschreibung transformiert und mit einem umfangreichen Vorwort des Herausgebers Axel Schnell versehen.

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