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Peter Bierl

Peter Bierl (*1963) hat Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie studiert. Er arbeitet als freier Journalist und lebt in der Nähe von München, ist Mitglied der Gewerkschaft Verdi und des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Zuletzt sind von ihm erschienen »Die Revolution ist großartig. Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat« (2020) und »Keine Heimat nirgendwo« (2020), »Einmaleins der Kapitalismuskritik« (2018) »Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts« (2014).
Katharina Kulenkampff (*1983) ist freischaffende Illustratorin. Ihre Arbeiten umfassen handgemachte Bücher, Drucke und Stickereien. Wenn sie nicht zeichnet, druckt oder stickt, geht sie mit ihrem Hund im Galgenberg spazieren. kulenkampff.xyz

Die Legende von den Strippenziehern von Peter Bierl

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Die Legende von den Strippenziehern
  • Die Legende von den Strippenziehern
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Sind Esoteriker, Reichs­bürger, Querdenker und Freunde der ­offenen ­Gesellschaft ­wirklich Gegner oder verbindet die Kontrahenten mehr als ihnen lieb ist?

Eine Antwort darauf führt nicht zu den Rändern der Gesell­schaft, ­sondern in ihre ­Mitte.

Der gängige Diskurs über Verschwörungstheoretiker folgt einem altbekannten Muster: Von den politischen Rändern würden radikale und antidemo­kratische Kräfte in die Mitte der Gesellschaft drängen, um diese mit irrsinnigen Theorien zu verführen. Peter Bierl widerlegt in seinem Essay die These der »verführten Mitte« und verweist stattdessen auf die Überzeugungen einer Gesellschaft, die all das verinnerlicht hat, was im Baukasten der Verschwörungs­ideologien zur Grundausstattung gehört: Antisemitismus, Nationalismus, Rassismus und ein Unbehagen am »entfes­selten Raubtierkapitalismus«. Letzterer wird in alter Tradition so kritisiert, wie er nicht kritisiert werden sollte, nämlich als Ausdruck einer gierigen Finanzelite, die den Rest der Welt mit geheimen Machenschaften übers Ohr haut.

MaroHeft #4 stellt aktuelle Entwicklungen quer­denk­erischer Ideen in ihren historischen und politischen Kontext.
Katharina Kulenkampff bebildert das Thema mit Szenen des sagen­­­umwobenen Planeten Concurrencia. (Ähnlichkeiten mit anderen Planeten und realen Systemen sind rein zufällig.)

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