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Band 48
Datteln, Gold und Sklaverei
Ab dem Beginn des Frühmittelalters gelang es der indigenen Bevölkerung Nordafrikas im Zusammenspiel mit den neuen islamischen Eliten regelmässige Kontakte durch diese Wüste aufzubauen. Bis zum Ende des Mittelalters nahm der Transsaharahandel eine zentrale Rolle im Austausch zwischen Subsahara-Afrika und dem Mittelmeerraum ein. Dadurch war das nun islamische Nordafrika dauerhaft mit den westafrikanischen Reichen am Nigerbogen verbunden. Mit oder auf Lasttieren wie dem Dromedar reisten neben Menschen – ob frei oder als Sklav:innen – Waren wie Datteln, Gold oder Salz und ebenso Wissen, Ideen und religiöse Vorstellungen.
Buch (Taschenbuch)
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