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Raffaela Oberer

Geboren 1985 in Graz. Mag.phil.: Studium der Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität in Graz und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.Derzeit als Foyermanagerin am Universalmuseum Joanneum in Graz tätig. Parallel dazu macht die Autorin seit September 2012 eine Ausbildung zur Tätowiererin.

Oberer, R: Tätowierung in der modernen Kunst von Raffaela Oberer

Neuerscheinung

Oberer, R: Tätowierung in der modernen Kunst
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Waren Tätowierungen früher nur in bestimmten Kreisen üblich und hauptsächlich ein Ausdrucksmittel von Subkulturen, so findet man sie heute bei Menschen aller Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. Aufgrund der zunehmenden Professionalität und der ausserordentlich künstlerischen Fertigkeit vieler Tattookünstler gewann der Hautstich in den letzten 10 bis 20 Jahren immer mehr an Popularität. Bald zeigte auch der Kunstbetrieb ein vermehrtes Interesse an dieser Form der Körperkunst. Eine Vielzahl von Ausstellungen und neu eingerichteten Museen widmete sich diesem Thema. In der vorliegenden Arbeit wird die Stellung der Tätowierung in der heutigen Gesellschaft erläutert, ein Überblick über Geschichte und Entwicklung gegeben sowie die Verbreitung und der Einsatz der Hautstichkunst im Kunstbetrieb näher beleuchtet. Hauptanliegen hierbei ist die Klärung der Frage, inwieweit sich die moderne Kunst und vor allen Dingen die Künstler mit dieser Form der Körperkunst auseinandergesetzt haben. Namhafte Künstler wie etwa der deutsche Maler und Grafiker Otto Dix, österreichische Aktionskünstler wie VALIE EXPORT und Wolfgang FLATZ oder auch der spanische Konzeptkünstler Santiago Sierra haben sich intensiv mit dem Thema der Tätowierung befasst und es in ihr künstlerisches Schaffen miteinbezogen. Sei es in malerischer beziehungsweise bildnerischer Form, an sich selbst oder am Körper anderer.

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