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Rodolfo Walsh

Rodolfo Walsh, geboren 1927 in Choele-Choel, Argentinien, war Schriftsteller, Journalist, Übersetzer, Herausgeber und Mitbegründer der kubanischen Presseagentur Prensa latina. Im März 1977 erhob er in seinem berühmt gewordenen "Offenen Brief an die Militärjunta" Anklage gegen die Militärdiktatoren, die seit 1976 in Argentinien herrschten. Wenige Tage danach wurde Walsh in Buenos Aires vom Militär erschossen. Auf Deutsch sind die beiden Kriminalromane "Operación Masacre" (Zürich 1983) und "Wer erschoss Rosendo G.?" (Zürich 1993) erschienen.

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Wer erschoss Rosendo García? Produktbild: Wer erschoss Rosendo García?

Wer erschoss Rosendo García?

Wahres Verbrechen aus Argentinien: Die Geschichte, die Rodolfo Walsh in diesem Hörbuch erzählt, ereignete sich in einem Land, das in weiterer Ferne zu liegen scheint als das Jahr 1966, in dem sich die Ereignisse tatsächlich zugetragen haben. Deshalb kann man ohne Schwierigkeit den Vorschlag des Autors akzeptieren und seinen Text als einfachen Kriminalroman betrachten. Im Vordergrund des Hörbuches steht der Tod eines sympathischen Schlägers und Glücksspiel-Unternehmers mit dem Namen Rosendo García, das eigentliche Thema aber ist das Drama der peronistischen Gewerkschaftsbewegung in Argentinien seit Mitte der fünfziger Jahre. In der Person von Augustín Vandor hatte sich ein Rechtsperonist zum allmächtigen, korrupten Gewerkschaftsboss emporgeschwungen, ohne den nichts mehr lief. Der Vorfall: Ein Wortgefecht im Restaurant "La Real" im Stadtteil Avellaneda in Buenos Aires zwischen gewerkschaftlichen Aktivisten mündet in eine Schießerei mit drei Toten und mehreren Verletzten. Die Sache wird von den Ermittlungsbehörden verdreht, vertuscht und schließlich ad acta gelegt.
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