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Sandro Mattioli


Wie unterschiedlich Redewendungen in Italien gebraucht werden, das erfuhr der Deutsch-Italiener Sandro Mattioli schon in jungen Jahren: »Fanguhl!«, hörte er öfter als Begrüßung im Heimatort seines Vaters im Sommerurlaub, abruzzesischer Dialekt für »Vaffanculo!«. Mit diesem Ausruf bedenkt man eher seine Feinde denn seine Freunde, heißt er doch auf Deutsch übersetzt »Leck mich am Arsch!«. In diesem Fall ist dies jedoch eine durchaus liebevolle Begrüßung und Ausdruck der Überraschung, jemanden zu treffen.

Später zog Mattioli für mehrere Jahre nach Rom und perfektionierte seine Ausdrucksweise auch mit weniger vulgären Ausdrücken. Heute lebt er als Reporter und Autor in Berlin und schreibt regelmäßig für renommierte Magazine, vor allem über die italienische Mafia.

Neben seinen Werken bei CONBOOK hat Mattioli ein spannendes Buch über die Machenschaften einer internationalen Connection aus Mafia, Geheimdiensten und Unternehmern veröffentlicht.


Reportagen #52 von Sandro Mattioli

Neuerscheinung

Reportagen #52
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Reportagen schickt die besten Autorinnen und Autoren rund um den Globus. Für Geschichten, die bleiben.

In dieser Ausgabe:

- Die netten Mussolinis. Die Enkelinnen des Duce machen den Faschismus in Italien wieder salonfähig. Von Margrit Sprecher.

- Hoffen mit TV-Kerala. Verschwinden Inder bei der Arbeit im Ausland, rufen ihre Familien Rafeek Ravuther an. Von Sandro Mattioli.

- Arzt ohne Grenzen. Taliban, Polizisten oder Bauern: In Doktor Sayed Shahs kleiner Praxis sind alle Patienten gleich. Von Emran Feroz.

- Perus Vögel verstummen. Es wird heisser: Vögel an einem Berg im Regenwald ziehen aufwärts. Bis es nicht mehr weiter geht. Von Benjamin von Brackel.

- Arktische Seidenstrasse. Island will zum Knotenpunktn neuer Handelsrouten werden. Je schneller das Polareis schmilzt, desto besser. Von Marzio G. Mian.

- Die historische Reportage: Wer kann Nixon schlagen?. Von Hunter S. Thompson.

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