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Frühe Renaissancebaukunst in Unterfranken
Was dies für Unterfranken bedeutete, wird in diesem Überblick zur Baukultur deutlich. Chronologisch und nach Bautypen geordnet, werden regionaltypische Gepflogenheiten und Besonderheiten in Stadt und Land vorgestellt. Dabei ist nicht nur von Interesse, wann und wo welche Innovationen stattfanden, sondern auch mitbestimmend, welche Traditionen sich durch das 16. Jahrhundert forttrugen. Dies ist insofern bedeutsam, als sich beispielsweise (spät-)gotische Gestaltungen keineswegs verloren, sondern wesentlicher Teil nicht nur sakraler Baukunst blieben. Dadurch wird sichtbar, dass Fürstbischof Julius Echter das (Nach)Gotische ab 1573 nicht zum Zweck eines reformkatholischen Landesausbaus revitalisieren musste, sondern als ein Territorialfürst unter vielen lediglich das fortschrieb, was die Baukultur seines Landes bereits prägte.
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