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Stefan Frey

Stefan Frey, Kaufmann und Journalist, ist seit Anfang der Siebziger Jahre publizistisch tätig und engagiert sich aktiv in Projekten für Kultur, Umwelt und Entwicklung. Zusammen mit dem Fotografen Christian Gerber Reportage-Reise nach Kuba. Zehn Jahre im Dienst einer global tätigen Natur- und Umweltschutzorganisation. Unabhängiger Berater in Kommunikationsprojekten. 1987 erste Reise nach Madagaskar, wo er seither zahlreiche Projekte initiierte.
Verschiedene Veröffentlichungen in Zeitungen und 2010 in der Sammlung Spiegelungen der Macht, Knapp-Verlag, Olten. 2013 erschienen Blätter aus dem Tropenwald, Kurz-Geschichten aus Madagaskar; Knapp. 2014 bei Tredition der Roman DIE BEFREIUNG - Eine Liebe auf Madagaskar. Von der Kolonie zur Befreiung und zurück. 2017 der satirische Roman DER ABGANG Bericht aus einer nahen Zeit über die Machtübernahme in einem stabilen Alpenland. 2019 der Roman STROHGOLD - Aufstieg und Fall im Second Empire. Der Autor lebt und schreibt in Olten (Schweiz) und in Diego-Suarez, Madagaskar.

Jackpot von Stefan Frey

Neuerscheinung

Jackpot
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Der Krieg der Generationen ist kein Mythos mehr. In den reichen Industrieländern sind weder die Politik noch die auf Konsum und ewiges Wachstum konditionierte Gesellschaft dem Phänomen gewachsen. Im Gegenteil. Seit der jüngsten Pandemie - weitere sind lediglich eine Frage der Zeit und folgen in immer kürzeren Abständen - hat sich der über Jahrzehnte als Generationenkonflikt schön geredete Kampf zu einer neuen Apartheid verschärft. Menschen im Rentenalter werden als Risikogruppe ausgeschieden und in Gefängnis ähnlichen Zuständen gehalten, am Kontakt mit anderen Generationen gehindert.

Lisbeth, Marx, Bocuse, Tilda, Marge und Frank, Annika und Ralph. Acht alte Menschen, die nicht mehr zu den jungen aber noch nicht ganz zu den alten Alten gehören, finden in einer Altersresidenz zusammen. Im Laufe eines Jahres verschlechtern sich die Aussichten für einen würdevollen Gang durch die letzten Abschnitte auf ihrem Lebensweg. Die acht Linken, wie sie im Haus nicht eben freundlich bezeichnet werden, entlarven den teuflischen nationalen Plan M und kommen dem von globalen Playern entwickelten Happyend-Gen auf die Spur. Sie sehen sich aber ausser Stande, dem System die Stirn zu bieten. Bis sie eine Tippgemeinschaft gründen...

Mit Humor und Sarkasmus setzen sie lustvoll und erfolgreich ihre reaktivierten Kompetenzen und ihre ganze Lebenserfahrung ein. Daten-Hacken und flexible Wahrheiten sind dabei so unerlässliche Ingredienzen, wie die vom Sizilianer Bocuse zubereiteten Speisen und das Exil in dessen Heimat. Aus acht Individualisten ist eine zu allem entschlossene, solidarische Gruppe geworden.
Und wie einst Odysseus und seine Gefährten - nach dem sie den einäugigen Zyklopen Polyphem mit List und Mut besiegt hatten - setzen auch die Linken in Sizilien die Segel. Um sich auf die lange Reise - nach Ithaka? - zu machen.

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