Thomas Volkmann wurde 1959 in Bochum geboren und ist dort tief verwurzelt, musste seine Heimatstadt allerdings aus Ausbildungs- und beruflichen Gründen schon mit 21 Jahren verlassen. Obwohl nach eigener Einschätzung eher für den Umgang mit Sprache und Musik geeignet, hat er nach sozialwissenschaftlichem Studium fast vier Jahrzehnte lang in Bonn und Berlin „in der Politik“ gearbeitet.
„Der epileptische Koch“ ist sein erster fertiggestellter Roman.
Stefan Imay lebt und arbeitet mit Anfang 50 als typischer Vertreter der älter gewordenen „Generation X“ in einer mittleren Grossstadt im Ruhrgebiet, als ihn ein Anruf einer früheren Bekannten aus seiner gepflegten Routine reisst: Dorothee bittet ihn, für sie nach ihrem ehemaligen Partner Richard zu suchen. Stefan sieht sich gezwungen, sich mit Vergangenem zu befassen, sich zu engagieren und etwas zu tun, was er bislang gern vermieden hat – sich zu entscheiden.
Mehr und mehr gerät Stefan in einen ihn belastenden Strudel aus Gefühlen, Belastungen und Überforderungen, die sein Leben nachhaltig zu verändern drohen. Dabei entdeckt er unvermutete Zwangsläufigkeiten, die Macht des Zufalls und die Notwendigkeit des eigenen Weges, den er für sich selbst eher ungewöhnlich definiert: Er versucht, die permanente Überforderung durch blosses Ignorieren zu bewältigen. Eine Art umgedrehtes Coming Of Age…