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Einbahnstraße
Das Werk des Philosophen und Kulturkritikers Walter Benjamin (1892–1940) ist in seiner Auswirkung auf das (geistes-)wissenschaftliche Denken im 20. Jahrhundert kaum zu überschätzen. Wie sein gesamtes Oeuvre, entzieht sich auch die »Einbahnstrasse« jeglicher Einordnung in eine bestimmte Gattung oder Disziplin. Das Buch, eine Montage philosophisch-literarischer Miniaturen, gilt als Schlüsseltext avantgardistischer Kurzprosa. Bis heute haben die hier versammelten scharf- und hellsichtigen Traumbilder, Aphorismen, Reisebeschreibungen und poetischen Gebrauchsanweisungen nichts von ihrer Strahlkraft verloren.
- »Zitate in meiner Arbeit sind wie Räuber am Weg, die bewaffnet hervorbrechen und dem Müssiggänger die Überzeugung abnehmen.« Walter Benjamin
- Das Schlüsselwerk der literarischen Moderne: aphoristisch, experimentell, politisch aufgeladen und bis heute stilprägend
- Dr ideale Einstieg in Benjamins Denken, ohne die Komplexität seiner späteren Werke
- Die Texte verbinden Philosophie, Literatur, Surrealismus, Psychoanalyse und Grossstadterfahrung
- »Ihre Form ist die einer Strasse, eines Nebeneinanders von Häusern und Geschäften, worin Einfälle ausliegen.« Ernst Bloch
- Es ist kurz, aber tiefgründig und beinhaltet ikonische Zitate, die in Kultur, Philosophie und Kunst immer wieder auftauchen
- Sie ist das einzige literarische Werk Benjamins, das zu Lebzeiten erschien
- Das Buch wurde als Literaturgattung zum Vorläufer und Vorbild der Miniaturen- und Aphorismensammlungen
- »Dies sei der erste wirkliche Verlust, den Hitler der deutschen Literatur zugefügt hat« Bertold Brecht zu Benjamins Suizid
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab Fr.8.40