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Profilbild von Gerhard Brantschen Gerhard Brantschen Filiale: Buchhandlung Stauffacher
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Meine letzte Rezension Die Enkelin von Bernhard Schlink
Birgit stirbt, und lässt Kaspar alleine zurück. Dieser hadert mit seinem Schicksal, weiss nicht so recht, was er nun machen soll. Immerhin waren die beiden seit über 50 Jahren zusammen. In seiner Verzweiflung beginnt er, Birgits unvollendetes Manuskript zu lesen. Sie wollte ihre Lebensgeschichte in Buchform veröffentlichen, hat aber still und heimlich daran gearbeitet. Was Kaspar da liest, überrascht ihn. Offenbar hat Birgit, bevor sie und Kaspar zusammengekommen sind, aus einer früheren Beziehung eine Tochter geboren, deren Existenz sie vor Kaspar verschwiegen hat. Kaspar recherchiert und findet sie denn auch im Osten Deutschlands, in einer rechtsorientierten ländlichen Kommune. Die Tochter hat ihre eigene Familie, darunter Birgits Enkeltochter Sigrun. Kaspar versucht, eine Beziehung zur 14-jährigen Sigrun aufzubauen, was ihm auf eine gewisse Weise auch klappt. Was folgt, ist die spannende Geschichte zweier Welten, die aufeinanderprallen und unterschiedlicher nicht sein können. Dies ist auch, was die Spannung dieser Geschichte ausmacht. Westen trifft auf Osten, wohlhabend auf arm. Urban auf ländlich, links auf rechts. Diese Gegensätze führen oft zum Scheitern der Kommunikation und dem Verlust gemeinsamer Ziele und Interessen. Die Erzählung blendet immer wieder zurück in die 60er Jahre, als der Westdeutsche Kaspar und die Ostdeutsche Birgit sich in der DDR kennengelernt haben, als die Mauer noch stand, und von ihrer gemeinsamen Flucht in den Westen. Bernhard Schlink schafft es, auf sympathische Art und Weise, den Charakteren Leben einzuhauchen und, trotz der Schwere der Thematik, eine gewisse Herzwärme zu generieren. Wird es Kaspar gelingen, die Enkelin für sich zu gewinnen, ihr ein Opa zu sein? Eine tolle Geschichte, die auch lange nach dem Lesen noch nachhallt.
ab Fr. 36.90
Die Enkelin
5/5
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Die Enkelin

Birgit stirbt, und lässt Kaspar alleine zurück. Dieser hadert mit seinem Schicksal, weiss nicht so recht, was er nun machen soll. Immerhin waren die beiden seit über 50 Jahren zusammen. In seiner Verzweiflung beginnt er, Birgits unvollendetes Manuskript zu lesen. Sie wollte ihre Lebensgeschichte in Buchform veröffentlichen, hat aber still und heimlich daran gearbeitet. Was Kaspar da liest, überrascht ihn. Offenbar hat Birgit, bevor sie und Kaspar zusammengekommen sind, aus einer früheren Beziehung eine Tochter geboren, deren Existenz sie vor Kaspar verschwiegen hat. Kaspar recherchiert und findet sie denn auch im Osten Deutschlands, in einer rechtsorientierten ländlichen Kommune. Die Tochter hat ihre eigene Familie, darunter Birgits Enkeltochter Sigrun. Kaspar versucht, eine Beziehung zur 14-jährigen Sigrun aufzubauen, was ihm auf eine gewisse Weise auch klappt. Was folgt, ist die spannende Geschichte zweier Welten, die aufeinanderprallen und unterschiedlicher nicht sein können. Dies ist auch, was die Spannung dieser Geschichte ausmacht. Westen trifft auf Osten, wohlhabend auf arm. Urban auf ländlich, links auf rechts. Diese Gegensätze führen oft zum Scheitern der Kommunikation und dem Verlust gemeinsamer Ziele und Interessen. Die Erzählung blendet immer wieder zurück in die 60er Jahre, als der Westdeutsche Kaspar und die Ostdeutsche Birgit sich in der DDR kennengelernt haben, als die Mauer noch stand, und von ihrer gemeinsamen Flucht in den Westen. Bernhard Schlink schafft es, auf sympathische Art und Weise, den Charakteren Leben einzuhauchen und, trotz der Schwere der Thematik, eine gewisse Herzwärme zu generieren. Wird es Kaspar gelingen, die Enkelin für sich zu gewinnen, ihr ein Opa zu sein? Eine tolle Geschichte, die auch lange nach dem Lesen noch nachhallt.

Gerhard Brantschen
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