Davis, M: Get Up With It
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Rezension
Das zweite herausragende Stück dieses Albums ist auch gleich das Anfangsstück des Albums "He Loved Him Madly". Heute würde man dieses halbstündige Stück als "Chill Out -", "Trance -" oder "Lounch Music" bezeichnen. So kann man hier sehr deutlich sehen, wo diese Musikrichtungen ihre Wurzeln haben. Damals war dieses Stück höchstens mit der Musik von Pink Floyd zu vergleichen. Zunächst werden bei "He Loved Him Madly" wahre Klangorgien gefeiert. In der zweiten Hälfte des Stückes pulsiert ein berauschender Rhythmus. Auflockerungen bringen die eingestreuten Soli von Davis' Trompete und Liebmans Flöte.
Die restlichen Stücke auf "Get Up With It" bewegen sich zwischen den Polen "Calypso Frelimo" und "He Loved Him Madly". Allein "HonkTonk" stammt aus der Zeti von "Live Evil", mit der dementsprechenden Musik und "Red China Blues" dokumentiert die Absicht von Davis, mit dem Soundkonzept, dass er Mitte der siebziger Jahre hatte, einen Charthit landen zu wollen.
Trotz des uneinheitlichen Eindrucks dieses Albums gehört "Get Up With It" zu den wichtigsten Alben der siebziger Jahre. Hier lassen sich alle möglichen Einflüsse ausmachen, aber auch die Einflüsse, die dieses Album gehabt hat, sollte man kennen, um sich ein einigermassen qualifiziertes Bild von der heutigen Musik machen zu können. Ein Album also, ohne das man die heutige populäre Musik nicht richtig verstehen kann.
Produktdetails
Medium
CD
Hersteller
Sony Music EntertainmentGenre
Jazz traditionell
Komponiert von
Miles Davis
Erscheinungsdatum
18.08.2000
EAN
5099706397021
Das zweite herausragende Stück dieses Albums ist auch gleich das Anfangsstück des Albums "He Loved Him Madly". Heute würde man dieses halbstündige Stück als "Chill Out -", "Trance -" oder "Lounch Music" bezeichnen. So kann man hier sehr deutlich sehen, wo diese Musikrichtungen ihre Wurzeln haben. Damals war dieses Stück höchstens mit der Musik von Pink Floyd zu vergleichen. Zunächst werden bei "He Loved Him Madly" wahre Klangorgien gefeiert. In der zweiten Hälfte des Stückes pulsiert ein berauschender Rhythmus. Auflockerungen bringen die eingestreuten Soli von Davis' Trompete und Liebmans Flöte.
Die restlichen Stücke auf "Get Up With It" bewegen sich zwischen den Polen "Calypso Frelimo" und "He Loved Him Madly". Allein "HonkTonk" stammt aus der Zeti von "Live Evil", mit der dementsprechenden Musik und "Red China Blues" dokumentiert die Absicht von Davis, mit dem Soundkonzept, dass er Mitte der siebziger Jahre hatte, einen Charthit landen zu wollen.
Trotz des uneinheitlichen Eindrucks dieses Albums gehört "Get Up With It" zu den wichtigsten Alben der siebziger Jahre. Hier lassen sich alle möglichen Einflüsse ausmachen, aber auch die Einflüsse, die dieses Album gehabt hat, sollte man kennen, um sich ein einigermassen qualifiziertes Bild von der heutigen Musik machen zu können. Ein Album also, ohne das man die heutige populäre Musik nicht richtig verstehen kann.
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