Legenden des Wilden Westens 2: Der Outlaw Ein Cassiopeiapress Western Roman nach historischen Tatsachen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.11.2018
Verlag
BookRix GmbH & Co. KGSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
705 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783736830912
Ein Western-Roman um Ned Christie (1852-1892)
Es waren drei Männer, die an dem schmalen Creek kampierten. Ein Lagerfeuer brannte. Licht und Schatten wechselten. Lichtreflexe zuckten über die Büsche am Flussufer und über das Wasser hinweg.
Bei den drei Männern handelte es sich um US-Deputy-Marshals aus Fort Smith. Sie waren auf Verbrecherjagd im Oklahoma-Territorium unterwegs. Keiner ahnte in dieser Minute, dass nach einem von ihnen der Tod bereits die knöcherne Klaue ausstreckte.
Sie waren mit einem Fuhrwerk unterwegs, einem so genannten Tumbleweed-Wagen, einem rollenden Gefängnis also. Vier Männer waren in dem Fuhrwerk angekettet.
Der Wind säuselte leise in den Büschen und Kronen der alten Pappeln am Flussufer. Grillen zirpten. Das Murmeln des Creeks vermischte sich mit diesen Geräuschen. Die Pferde ruhten in einem kleinen Seilcorral. Es waren zwei Maulesel, die das Fuhrwerk zogen, und drei Reittiere.
Der Feuerschein legte dunkle Schatten in die Gesichter der Männer. An diesem Tag hatten sie in Tahlequah einen jungen Cherokee verhaftet. Einen angeblichen Pferdedieb. Es war zu einer Auseinandersetzung mit anderen Cherokees gekommen. Ein Mitglied des Cherokee Nationalrates hatte sich sogar eingemischt. Die Marshals hatten sich durchgesetzt und den jungen Indianer festgenommen.
Es waren drei Männer, die an dem schmalen Creek kampierten. Ein Lagerfeuer brannte. Licht und Schatten wechselten. Lichtreflexe zuckten über die Büsche am Flussufer und über das Wasser hinweg.
Bei den drei Männern handelte es sich um US-Deputy-Marshals aus Fort Smith. Sie waren auf Verbrecherjagd im Oklahoma-Territorium unterwegs. Keiner ahnte in dieser Minute, dass nach einem von ihnen der Tod bereits die knöcherne Klaue ausstreckte.
Sie waren mit einem Fuhrwerk unterwegs, einem so genannten Tumbleweed-Wagen, einem rollenden Gefängnis also. Vier Männer waren in dem Fuhrwerk angekettet.
Der Wind säuselte leise in den Büschen und Kronen der alten Pappeln am Flussufer. Grillen zirpten. Das Murmeln des Creeks vermischte sich mit diesen Geräuschen. Die Pferde ruhten in einem kleinen Seilcorral. Es waren zwei Maulesel, die das Fuhrwerk zogen, und drei Reittiere.
Der Feuerschein legte dunkle Schatten in die Gesichter der Männer. An diesem Tag hatten sie in Tahlequah einen jungen Cherokee verhaftet. Einen angeblichen Pferdedieb. Es war zu einer Auseinandersetzung mit anderen Cherokees gekommen. Ein Mitglied des Cherokee Nationalrates hatte sich sogar eingemischt. Die Marshals hatten sich durchgesetzt und den jungen Indianer festgenommen.
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