Band 1
Keine Zeit für Zärtlichkeit Erika Roman 1 - Liebesroman
Aus der Reihe
Erika Roman
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.09.2017
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
780 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740922276
82 Seiten dramatische Handlungsverläufe, grosse Emotionen und der Wunsch nach Liebe und familiärer Geborgenheit bestimmen die Geschichten der ERIKA-Reihe - authentisch präsentiert, unverfälscht und ungekürzt!
Die Familie sass an dem grossen, langen Tisch im Esszimmer. Dort, wo früher Christoph Eggebrechts Platz gewesen war, sass heute sein ältester Sohn Leopold. In diesem Augenblick allerdings sass er nicht, sondern stand. Er stand mit erregt vorgebeugtem Oberkörper und hämmerte mit der Faust auf die polierte Tischplatte.
»Dieses Testament ist eine Schande«, schrie er, »wir können uns so etwas auf keinen Fall gefallen lassen! Auf keinen Fall! Ich weiss nicht, was Vater sich eigentlich dabei gedacht hat, aber wir müssen etwas dagegen unternehmen.«
Einen Augenblick herrschte Schweigen. Leopold Eggebrecht sah die Familienmitglieder der Reihe nach an, als wolle er ihnen noch einmal einhämmern, dass man unbedingt etwas unternehmen müsse.
Es war seine Schwester Natalie, die jüngste der vier Eggebrecht-Töchter, die das Schweigen brach. »Und was willst du unternehmen?« fragte sie mit ihrer tiefen, etwas rauhen Stimme. »Ich meine, hast du einen bestimmten Plan?«
Leopold Eggebrecht schwieg.
»Na also«, sagte seine Schwester ruhig, »das habe ich mir doch gedacht. Ihre Stimme klang scharf, als sie fortfuhr: »Du solltest alt genug sein, Leopold, um nicht immer so töricht zu schwätzen.«
Leopold brauste auf. »Ich werde etwas unternehmen, darauf kannst du dich verlassen. Das bin ich der Familie und unserem Namen schuldig.«
»Quatsch«, entgegnete Natalie scharf. »Es würde dir nichts schaden, wenn du bei anderen Gelegenheiten öfter daran denken würdest, was du unserem Namen schuldig bist.«
Leopold Eggebrecht bekam einen roten Kopf. Die anderen Familienmitglieder sahen betreten vor sich hin. Ausser Natalie und Leopold sassen noch fünf Personen an dem grossen Tisch: ihre Schwestern Gertrud und Rudolfine mit ihren Männern
Die Familie sass an dem grossen, langen Tisch im Esszimmer. Dort, wo früher Christoph Eggebrechts Platz gewesen war, sass heute sein ältester Sohn Leopold. In diesem Augenblick allerdings sass er nicht, sondern stand. Er stand mit erregt vorgebeugtem Oberkörper und hämmerte mit der Faust auf die polierte Tischplatte.
»Dieses Testament ist eine Schande«, schrie er, »wir können uns so etwas auf keinen Fall gefallen lassen! Auf keinen Fall! Ich weiss nicht, was Vater sich eigentlich dabei gedacht hat, aber wir müssen etwas dagegen unternehmen.«
Einen Augenblick herrschte Schweigen. Leopold Eggebrecht sah die Familienmitglieder der Reihe nach an, als wolle er ihnen noch einmal einhämmern, dass man unbedingt etwas unternehmen müsse.
Es war seine Schwester Natalie, die jüngste der vier Eggebrecht-Töchter, die das Schweigen brach. »Und was willst du unternehmen?« fragte sie mit ihrer tiefen, etwas rauhen Stimme. »Ich meine, hast du einen bestimmten Plan?«
Leopold Eggebrecht schwieg.
»Na also«, sagte seine Schwester ruhig, »das habe ich mir doch gedacht. Ihre Stimme klang scharf, als sie fortfuhr: »Du solltest alt genug sein, Leopold, um nicht immer so töricht zu schwätzen.«
Leopold brauste auf. »Ich werde etwas unternehmen, darauf kannst du dich verlassen. Das bin ich der Familie und unserem Namen schuldig.«
»Quatsch«, entgegnete Natalie scharf. »Es würde dir nichts schaden, wenn du bei anderen Gelegenheiten öfter daran denken würdest, was du unserem Namen schuldig bist.«
Leopold Eggebrecht bekam einen roten Kopf. Die anderen Familienmitglieder sahen betreten vor sich hin. Ausser Natalie und Leopold sassen noch fünf Personen an dem grossen Tisch: ihre Schwestern Gertrud und Rudolfine mit ihren Männern
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