Band 244
El Dorado Die großen Western 244
Aus der Reihe
Die großen Western
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Sprache:Deutsch
Fr. 3.50
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.04.2018
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
931 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740928674
Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fliesst und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert. Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). Schüsse fielen am Bahngelände. Die Kugeln liessen die Scheiben des Stationshauses bersten. Drinnen detonierte eine Sprengladung und sprengte den Geldschrank. Die Banditen sprangen über den bewusstlosen Eisenbahner und rafften Geldbündel aus den Flammen, stopften sie in die bereitgehaltenen Satteltaschen. Da näherte sich draussen ein Mann im Laufschritt, das Gewehr schussbereit erhoben. Es war ein Bahn-Marshal. Einer der Banditen hob den Colt und zog den Stecher durch. Doch nur ein Klicken ertönte. »Was ist, Yul«, stiess der blonde Komplice hervor. »Verschossen, verdammter Büffelmist. Nimm du ihn aufs Korn, Joey!« Joey Dellessandro drückte ab. Der Bahn-Marshal verharrte unter dem Einschlag des Geschosses stocksteif, torkelte dann rückwärts. Schwer stürzte er auf die Schwellen und blieb reglos liegen. Die Banditen hatten es gewagt, am hellen Tag die Bahnstation von Abilene zu überfallen. Doch nun ging's um mehr als die Beute - sie wollten schliesslich die Skalpe behalten Sie flohen im ausgetrockneten Graben neben dem Schienenstrang, vorbei an Hinterhöfen, erreichten endlich die Kornmühle am Mud River. Keuchend hetzten sie in den Lagerstall. Mehlstaub wallte unter ihren Stiefeln auf. Hinten stampften vor dem noch geschlossenen kleinen Tor die bereitstehenden Sattelpferde. Atemlos warfen die sechs Banditen die Satteltaschen auf die Pferde. Ächzend zog sich als erster Tennessee, der einzige ältere Bandit, in den Sattel. »Clocky« Clochard stiess das Hintertor auf. Grell stiess der Sonnenschein herein. Weit dehnte sich jenseits des Mud River die Kansas-Ebene mit ihrem sonnenverbrannten Blaugras. Gleich hinter der Festwiese von Abilene ragten die unzähligen Pfosten der riesigen Korrals in den Glutwind. Staubschwaden trieben über Herden brüllender Rinder hinweg. Fern buckelten sich graugrün die Hügel von Kansas. Bewaffnete Männer näherten.
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