Western Doppelband 1023
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.07.2023
Verlag
AlfredbooksSeitenzahl
400 (Printausgabe)
Dateigröße
1674 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783745231236
Dieser Band enthält folgende Western:
Das höllische Rudel (Pete Hackett)
Das Gold des Outlaws (Max Brand)
Richard Hagare hielt das Gespann an. Es war ein schwerer Conestoga-Schoner, der von vier Pferden gezogen wurde. Neben Hagare sass seine Frau auf dem Bock. Sue war einunddreissig Jahre alt und blondhaarig. Sie wirkte älter, als sie tatsächlich war. Um ihren Mund hatte sich ein verhärmter Zug festgesetzt.
Sie verhielten in einem Einschnitt zwischen zwei Hügeln. Die Tiere im Geschirr stampften und peitschten mit den Schweifen. Es war heiss. Die Sonne stand hoch am Himmel und glühte das Land aus. Die Luft flimmerte, die Konturen der Hügel waren nur verschwommen wahrzunehmen, wie hinter einer Wand aus Wasser.
»Das dürfte Clarendon sein«, murmelte Richard Hagare. »Wir werden zwei Tage in der Stadt bleiben. Die Pferde bedürfen der Ruhe.« Er liess nach diesen Worten die Peitsche knallen.
Die Pferde zogen an. Schon bald rollte der Prärieschoner zwischen die ersten Häuser der Stadt. Breit und staubig lag die Main Street vor dem Siedlerehepaar. Einige Kinder spielten auf der Strasse. In den Schatten lagen Hunde. Es war Mittagszeit und die Bürger der Stadt hielten Siesta. Wer nicht hinaus musste, blieb in der Kühle seiner Behausung.
Beim Store zügelte Hagare die Pferde. Das Mahlen der eisenbereiften Räder im Staub endete, das Rumpeln versank in der Stille. Einige Kinder näherten sich und musterten neugierig das Ehepaar. Hagare zog die Bremse an, schlang die Zügel um den Bremshebel, dann sprang der vom Wagenbock und half auch seiner Frau hinunter.
Das höllische Rudel (Pete Hackett)
Das Gold des Outlaws (Max Brand)
Richard Hagare hielt das Gespann an. Es war ein schwerer Conestoga-Schoner, der von vier Pferden gezogen wurde. Neben Hagare sass seine Frau auf dem Bock. Sue war einunddreissig Jahre alt und blondhaarig. Sie wirkte älter, als sie tatsächlich war. Um ihren Mund hatte sich ein verhärmter Zug festgesetzt.
Sie verhielten in einem Einschnitt zwischen zwei Hügeln. Die Tiere im Geschirr stampften und peitschten mit den Schweifen. Es war heiss. Die Sonne stand hoch am Himmel und glühte das Land aus. Die Luft flimmerte, die Konturen der Hügel waren nur verschwommen wahrzunehmen, wie hinter einer Wand aus Wasser.
»Das dürfte Clarendon sein«, murmelte Richard Hagare. »Wir werden zwei Tage in der Stadt bleiben. Die Pferde bedürfen der Ruhe.« Er liess nach diesen Worten die Peitsche knallen.
Die Pferde zogen an. Schon bald rollte der Prärieschoner zwischen die ersten Häuser der Stadt. Breit und staubig lag die Main Street vor dem Siedlerehepaar. Einige Kinder spielten auf der Strasse. In den Schatten lagen Hunde. Es war Mittagszeit und die Bürger der Stadt hielten Siesta. Wer nicht hinaus musste, blieb in der Kühle seiner Behausung.
Beim Store zügelte Hagare die Pferde. Das Mahlen der eisenbereiften Räder im Staub endete, das Rumpeln versank in der Stille. Einige Kinder näherten sich und musterten neugierig das Ehepaar. Hagare zog die Bremse an, schlang die Zügel um den Bremshebel, dann sprang der vom Wagenbock und half auch seiner Frau hinunter.
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