Band 278
Parker pocht auf Fair Play Butler Parker 278 - Kriminalroman
Aus der Reihe
Butler Parker
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.09.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
864 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989362796
Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv - spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Wie lange brauche ich denn noch bis Shepherd's Market, Mister Parker?« wollte Agatha Simpson ungeduldig wissen. »Sofern keine Verzögerungen eintreten, dürfte die Fahrt etwa eine Stunde dauern, Mylady«, antwortete Parker, der sein hochbeiniges Monstrum gerade durch Camberhurst lenkte. Zwei Minuten später, am Ausgang des Städtchens, stand jedoch fest, dass es mit der Heimkehr etwas länger dauern würde. Die schwarze Limousine, die unvermittelt aus einer Seitenstrasse schoss, zwang den Butler zu einem Bremsmanöver, das Mylady mit deutlichem Missfallen registrierte. »Hinterher, Mister Parker!« entfuhr es ihr grimmig. »Ich werde die Rüpel stellen und zur Verantwortung ziehen.« »Wie Mylady zu wünschen geruhen«, erwiderte Parker gelassen und gab seinem altertümlichen Wagen die Sporen. Auf den ersten Blick wirkte das eckige Gefährt, in dem der Butler die resolute Dame von einem Kongress britischer Kriminalschriftsteller in Brighton nach Hause chauffierte, wie ein ausgedientes Londoner Taxi. In der Tat hatte das schwerfällig wirkende Vehikel Tausende von Fahrgästen brav durch die Themse-Metropole befördert. Seit Parker den Wagen erworben und nach seinen speziellen Vorstellungen umgerüstet hatte, war daraus jedoch eine »Trickkiste auf Rädern« geworden, um die selbst James Bond ihn beneidet hätte. Neben schusssicherer Panzerung und einem hochbeinigen Spezialfahrwerk verfügte der schwarze Kasten über ein vielpferdiges Zusatztriebwerk, das der Butler jetzt aufröhren liess. Durch diverse Kipphebel am Armaturenbrett, deren Funktion nur ihm selbst bekannt war, konnte Parker zusätzlich eine ganze Palette von Überraschungen auslösen, die schon manchen Verfolger in die Verzweiflung getrieben hatte. Kurz vor der nächsten Kreuzung hatte der Butler dicht zu dem Wagen der Verkehrssünder, einem älteren Daimler, aufgeschlossen und gab Blinkzeichen, um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Doch der Mann am Steuer der Limousine dachte nicht daran, auf das optische Signal zu reagieren. Im Gegenteil: Er liess zwar kurz die Bremslichter aufleuchten, bog dann aber überraschend nach rechts ab und gab unverzüglich wieder Vollgas.
Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv - spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!
»Wie lange brauche ich denn noch bis Shepherd's Market, Mister Parker?« wollte Agatha Simpson ungeduldig wissen. »Sofern keine Verzögerungen eintreten, dürfte die Fahrt etwa eine Stunde dauern, Mylady«, antwortete Parker, der sein hochbeiniges Monstrum gerade durch Camberhurst lenkte. Zwei Minuten später, am Ausgang des Städtchens, stand jedoch fest, dass es mit der Heimkehr etwas länger dauern würde. Die schwarze Limousine, die unvermittelt aus einer Seitenstrasse schoss, zwang den Butler zu einem Bremsmanöver, das Mylady mit deutlichem Missfallen registrierte. »Hinterher, Mister Parker!« entfuhr es ihr grimmig. »Ich werde die Rüpel stellen und zur Verantwortung ziehen.« »Wie Mylady zu wünschen geruhen«, erwiderte Parker gelassen und gab seinem altertümlichen Wagen die Sporen. Auf den ersten Blick wirkte das eckige Gefährt, in dem der Butler die resolute Dame von einem Kongress britischer Kriminalschriftsteller in Brighton nach Hause chauffierte, wie ein ausgedientes Londoner Taxi. In der Tat hatte das schwerfällig wirkende Vehikel Tausende von Fahrgästen brav durch die Themse-Metropole befördert. Seit Parker den Wagen erworben und nach seinen speziellen Vorstellungen umgerüstet hatte, war daraus jedoch eine »Trickkiste auf Rädern« geworden, um die selbst James Bond ihn beneidet hätte. Neben schusssicherer Panzerung und einem hochbeinigen Spezialfahrwerk verfügte der schwarze Kasten über ein vielpferdiges Zusatztriebwerk, das der Butler jetzt aufröhren liess. Durch diverse Kipphebel am Armaturenbrett, deren Funktion nur ihm selbst bekannt war, konnte Parker zusätzlich eine ganze Palette von Überraschungen auslösen, die schon manchen Verfolger in die Verzweiflung getrieben hatte. Kurz vor der nächsten Kreuzung hatte der Butler dicht zu dem Wagen der Verkehrssünder, einem älteren Daimler, aufgeschlossen und gab Blinkzeichen, um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Doch der Mann am Steuer der Limousine dachte nicht daran, auf das optische Signal zu reagieren. Im Gegenteil: Er liess zwar kurz die Bremslichter aufleuchten, bog dann aber überraschend nach rechts ab und gab unverzüglich wieder Vollgas.
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