Ausgestoßen Western Helden 2 - Western
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.03.2025
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
905 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690491716
Harte Männer, wilde Landschaften und erbarmungslose Duelle - hier entscheidet Mut über Leben und Tod. Ob Revolverhelden, Gesetzlose oder einsame Reiter auf der Suche nach Gerechtigkeit - jede Geschichte steckt voller Spannung, Abenteuer und wilder Freiheit.
Erlebe die ungeschönte Wahrheit über den Wilden Westen
Dick Williams hat es sich längst abgewöhnt, über sichere Gefühle hinwegzusehen, als wenn es sich um Einbildungen handelt. Ich habe mich noch nie getäuscht, denkt Williams und sieht wieder zur Ecke hin, in der der Mann noch immer sitzt und jetzt seinen zweiten Whisky trinkt. Heute passiert noch etwas! Schon als die Kutsche kam und hielt, als er hier hereinkam und einen Augenblick in der Tür stehen blieb, da ahnte ich es. Der Mann sieht zu ruhig aus. Draussen jagen zwei Reiter die Strasse nach Sinclair hinaus, dann ist wieder Ruhe über der Main-Street von Rawlins in Wyoming. Der Mann in der Ecke, der seinen Hut auf den zweiten Stuhl am Tisch gelegt hat, hebt nicht einmal den Kopf. Williams hört einen der Boys von Nelson Courter nach einer Runde rufen und dreht sich um. Sein Blick fällt auf die neun Löcher hinter dem Tresen, die in einer Reihe im Regal sind. Er erinnert sich an den Tag, an dem hier neun Flaschen gestanden haben und der wilde Hugh Barney mit seinen Freunden seinen üblichen Wochenendbesuch gemacht hat. Das Schild draussen über der Tür, auf dem gross zu lesen ist, dass dieses Hotel Dick Williams gehört, knarrt in den beiden Haken, an denen es aufgehängt ist. »Ich müsste die Haken schmieren«, sagt Williams, den das knarrende Geräusch nervös macht, obwohl das Schild schon vier Wochen bei jedem Windstoss knarrt. Aber heute macht Williams einfach alles nervös. Wenn Hugh heute wieder herkommt, dann mache ich den Saloon zu, denkt Williams und hat die Löcher wieder vor Augen. Er hat noch nicht einmal die neun Flaschen, die beiden Lampen und den Spiegel bezahlt, der Lümmel. Wenn das mein Junge wäre, ich würde ihn verprügelt haben, das weiss er. Vielleicht, denkt Dick, vielleicht wäre dann noch etwas aus dem Lümmel geworden. Aber das Geld seines Vaters, das ist es wohl, das ihn verrückt und hochmütig macht. Ich möchte wissen, was der Alte sich denkt.
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