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Wenn ich noch eine glückliche Mami sehe, muss ich kotzen Mein Leben mit einem unerfüllten Kinderwunsch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20.8/13.6/2.5 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-63412-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20.8/13.6/2.5 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-63412-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Kindersehnsuchtsfrauen. Anna…

Eva Fl. aus Franken am 01.09.2019

Bewertungsnummer: 2721104

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kindersehnsuchtsfrauen. Anna Schatz wäre vor allem eines unheimlich gerne: Mutter. Seit über zehn Jahren versucht sie schwanger zu werden, war es kurzzeitig und erlitt Fehlgeburten. In diesem Buch redet sie offen und ehrlich darüber, wie es ist mit einem unerfüllten Kinderwunsch – und wie sehr sie sich ein Kind wünscht, aber auch Nachsicht von anderen bei Nachfragen nach dem (ausbleibenden) Nachwuchs. Teilweise habe ich schon gelesen, dass manche den Buchtitel sehr heftig finden. Ich sehe das so, dass ich die Autorin da verstehen kann, denn sie wünscht es sich ja sehr, Mutter zu sein. Und mit jeder glücklichen Mami wieder selbst dran erinnert zu werden, das tut sicher weh. Von daher finde ich den Titel zwar provozierend, aber gut gewählt. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es lässt sich gut lesen, ist verständlich und ein Buch, das man trotz des Inhalts zügig lesen kann. Natürlich kommen im Buch auch nachdenkliche Sätze vor, über die man vielleicht zweimal liest und auch nachdenkt, aber grundsätzlich war es bei mir eine eher schnelle Lektüre. Inhaltlich kommt es größtenteils ohne großartige Fremdwörter oder Fachbegriffe auf, lediglich sakrosankt (unantastbar) hatte ich wirklich noch nie bewusst gehört. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass es bei manchem Inhalt auch manchmal absehbar ist, wann das Thema beendet ist. Im Buch schildert Anna Schatz, wie ihr Leben bislang teilweise verlief, allerdings erzählt sie dies nicht chronologisch und auch nicht alles direkt nacheinander, sondern „unterbricht“ immer wieder mit anderen Kapiteln zum Thema – beispielsweise, dass ein Hund kein Ersatz ist fürs Kind, gibt einen Einblick in Online-Formen zum Thema, denkt über Alternativen zum eigenen Kind nach. Vielleicht habe ich mir mehr eine konkrete Schilderung ihres bis dato verlaufenden Wegs zum Wunschkind erwartet. Eine Schilderung von Arztterminen, Hoffen und Bangen, etc. Das Buch ist in dieser Hinsicht definitiv anders. Denn Anna Schatz teilt immer wieder ihre Erfahrungen mit, aber auch ihre ganz persönliche Meinung. Die Erfahrungen sind teils Nachfragen von weiter entfernten (kinderlosen!) Verwandten, die dann auch fast schon unverschämt sind. (Wobei: sind das solche sehr persönlichen Fragen nicht generell, unverschämt? Geht andere Menschen die Familienplanung nicht generell eh nichts an, außer man macht diese zum Thema?) Die Meinung von Anna Schatz ist klar, sie fühlt sich damit verständlicherweise auf den Schlips getreten, ihr tut es weh, wenn sie wieder glückliche Mamis sieht, vor allem natürlich in Problembezirken, wenn sie dort beim Arzt ist. (Bei dem direkt mal vor Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft gewarnt werden muss, was wo anders überhaupt nicht das Thema ist.) Manchmal war ihre Meinung für mich auch ein bißchen widersprüchlich. Einerseits ist der Hund kein Ersatz fürs Kind, andererseits ist er das aber dann ja definitiv doch wieder. Aber sagen sollte man das halt besser nicht. Hm. Sowas lässt mich ratlos zurück. Auch ihre manchmal eher unklaren Aussagen bezüglich ihrer Diagnose im Teenageralter, dass sie keine Kinder bekommen könne (Aussage, die auch die Mutter schon bekam), oder die Ablehnung der künstlichen Befruchtung. Ich wünsche wirklich von Herzen jedem ein Kind, der es sich wirklich wünscht und bin der Meinung, dass man hier heutzutage auch medizinisch durchaus „nachhelfen“ darf. (Viele Umwelteinflüsse haben an der Fruchtbarkeit „herumgeschraubt“, von daher darf man hier auch selbst „nachhelfen“. -> Meine Meinung) Das Buch versucht teilweise, die Kinderwunschthematik auch manchmal humorvoll zu nehmen, so gibt es hier gelegentlich auch amüsante Anekdoten. Dennoch trifft der Begriff der „Kindersehnsuchtsfrauen“ das Buch meiner Ansicht nach als Beschreibung im gesamten ganz gut. Das Buch lässt mich ein bisschen ratlos zurück. Entsprechend bin ich hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen und vergebe hier 3 von 5 Sternen.

Kindersehnsuchtsfrauen. Anna…

Eva Fl. aus Franken am 01.09.2019
Bewertungsnummer: 2721104
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kindersehnsuchtsfrauen. Anna Schatz wäre vor allem eines unheimlich gerne: Mutter. Seit über zehn Jahren versucht sie schwanger zu werden, war es kurzzeitig und erlitt Fehlgeburten. In diesem Buch redet sie offen und ehrlich darüber, wie es ist mit einem unerfüllten Kinderwunsch – und wie sehr sie sich ein Kind wünscht, aber auch Nachsicht von anderen bei Nachfragen nach dem (ausbleibenden) Nachwuchs. Teilweise habe ich schon gelesen, dass manche den Buchtitel sehr heftig finden. Ich sehe das so, dass ich die Autorin da verstehen kann, denn sie wünscht es sich ja sehr, Mutter zu sein. Und mit jeder glücklichen Mami wieder selbst dran erinnert zu werden, das tut sicher weh. Von daher finde ich den Titel zwar provozierend, aber gut gewählt. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es lässt sich gut lesen, ist verständlich und ein Buch, das man trotz des Inhalts zügig lesen kann. Natürlich kommen im Buch auch nachdenkliche Sätze vor, über die man vielleicht zweimal liest und auch nachdenkt, aber grundsätzlich war es bei mir eine eher schnelle Lektüre. Inhaltlich kommt es größtenteils ohne großartige Fremdwörter oder Fachbegriffe auf, lediglich sakrosankt (unantastbar) hatte ich wirklich noch nie bewusst gehört. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass es bei manchem Inhalt auch manchmal absehbar ist, wann das Thema beendet ist. Im Buch schildert Anna Schatz, wie ihr Leben bislang teilweise verlief, allerdings erzählt sie dies nicht chronologisch und auch nicht alles direkt nacheinander, sondern „unterbricht“ immer wieder mit anderen Kapiteln zum Thema – beispielsweise, dass ein Hund kein Ersatz ist fürs Kind, gibt einen Einblick in Online-Formen zum Thema, denkt über Alternativen zum eigenen Kind nach. Vielleicht habe ich mir mehr eine konkrete Schilderung ihres bis dato verlaufenden Wegs zum Wunschkind erwartet. Eine Schilderung von Arztterminen, Hoffen und Bangen, etc. Das Buch ist in dieser Hinsicht definitiv anders. Denn Anna Schatz teilt immer wieder ihre Erfahrungen mit, aber auch ihre ganz persönliche Meinung. Die Erfahrungen sind teils Nachfragen von weiter entfernten (kinderlosen!) Verwandten, die dann auch fast schon unverschämt sind. (Wobei: sind das solche sehr persönlichen Fragen nicht generell, unverschämt? Geht andere Menschen die Familienplanung nicht generell eh nichts an, außer man macht diese zum Thema?) Die Meinung von Anna Schatz ist klar, sie fühlt sich damit verständlicherweise auf den Schlips getreten, ihr tut es weh, wenn sie wieder glückliche Mamis sieht, vor allem natürlich in Problembezirken, wenn sie dort beim Arzt ist. (Bei dem direkt mal vor Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft gewarnt werden muss, was wo anders überhaupt nicht das Thema ist.) Manchmal war ihre Meinung für mich auch ein bißchen widersprüchlich. Einerseits ist der Hund kein Ersatz fürs Kind, andererseits ist er das aber dann ja definitiv doch wieder. Aber sagen sollte man das halt besser nicht. Hm. Sowas lässt mich ratlos zurück. Auch ihre manchmal eher unklaren Aussagen bezüglich ihrer Diagnose im Teenageralter, dass sie keine Kinder bekommen könne (Aussage, die auch die Mutter schon bekam), oder die Ablehnung der künstlichen Befruchtung. Ich wünsche wirklich von Herzen jedem ein Kind, der es sich wirklich wünscht und bin der Meinung, dass man hier heutzutage auch medizinisch durchaus „nachhelfen“ darf. (Viele Umwelteinflüsse haben an der Fruchtbarkeit „herumgeschraubt“, von daher darf man hier auch selbst „nachhelfen“. -> Meine Meinung) Das Buch versucht teilweise, die Kinderwunschthematik auch manchmal humorvoll zu nehmen, so gibt es hier gelegentlich auch amüsante Anekdoten. Dennoch trifft der Begriff der „Kindersehnsuchtsfrauen“ das Buch meiner Ansicht nach als Beschreibung im gesamten ganz gut. Das Buch lässt mich ein bisschen ratlos zurück. Entsprechend bin ich hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen und vergebe hier 3 von 5 Sternen.

Unerfüllter Kinderwunsch

Bewertung aus Oberursel am 21.08.2019

Bewertungsnummer: 1239745

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Untertitel: Mein Leben mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Und genau darum geht es – die Autorin wünscht sich sehnlichst ein Kind, allerdings hat sie nach drei Fehlgeburten die Hoffnung schon fast verloren, und erzählt in diesem Buch ihre Geschichte. Es geht um ihre Trauer, ihre Gefühle, ihre Wut. Nicht nur um die Wut auf den Körper, der einfach keine Kinder austragen will, sondern auch um die Wut auf die Umwelt, auf alle pseudo-gutgemeinten Ratschläge, die einem als kinderlose Frau aus allen Ecken entgegen kommen, und die einem doch nicht wirklich weiter bringen. Ich persönlich mit nicht kinderlos, mein Sohn ist mittlerweile erwachsen, aber ich habe durchaus Freundinnen, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben, und diesen altersmässig langsam anfangen, endgültig zu begraben, und daher fand ich den Buchtitel zum einen interessant, zum anderen auch witzig, also musste ich dieses Buch lesen. Und tue mich jetzt ein wenig schwer, es auch zu bewerten. Dieses Buch ist durchaus flüssig und teilweise auch witzig zu lesen, die Autorin blickt auf ihre Situation und schreibt, wie sie wahrscheinlich auch mit einer guten Freundin sprechen würde. So ist das Buch wunderbar flott zu lesen, und ein paar mal fühlte ich mir auch tatsächlich einen Spiegel vorgehalten – ich bekenne mich schuldig, ich habe auch schon ein paar „tröstende Sprüche“ losgelassen, die dann beim Gegenüber ganz und gar nicht so tröstend ankamen. Touche. Passiert nicht wieder, versprochen. Erhellend und durchaus auch erheiternd das Kapitel, was es alles für Apps und Online-Foren gibt rund ums Thema unerfüllter Kinderwunsch ( „hibbeln“ - ich weiss jetzt Bescheid!), und wie man sich auch in das Thema völlig hineinsteigern kann und nur noch online zuwege ist. Tja. Was mich durchs ganze Buch hinweg aber etwas gestört hat, war zum einen der Anspruch auf absolute Ehrlichkeit und Analyse des eigenen Problems, aber woran genau es jetzt bei der Autorin hakt, dass sich die Schwangerschaften nicht halten, das wird nie erwähnt. Man hat ihr schon als Teenager gesagt, sie könne keine Kinder bekommen, aber warum genau, wir wissen es nicht. Das Thema der künstlichen Befruchtung mit allen aktuellen Möglichkeiten wird natürlich angesprochen, allein es ist klar, die Autorin selbst macht das alles nicht mit. Mir hat sich da unterschwellig die ganze Zeit die Frage gestellt, warum nicht. Und was mich auch permanent getriggert hat, waren die immer wiederkehrenden Aussagen, dass die Autorin alles, wirklich alles, dafür geben würde, selbst mal übernächtigt und völlig fertig zu sein und vollgekotzte Blusen zu tragen, wenn nur der Stress von den eigenen Kindern herrührte. Oder wie gerne sie mit Pubertierenden streiten würde, wenns doch nur die eigenen Teenies wären. Ist natürlich völligst klar, woher dieser Wunsch kommt, aber sorry, ich kenne aus beruflicher Erfahrung diverse Fälle postnataler Depression, und wenn ich dann solche Wünsche lese, das ist Bullshit. Da hat die eine Seite keine Ahnung von der anderen, und das macht mich dann wütend. Und aus persönlicher Erfahrung: nein, es wünscht sich niemand Stress mit pubertierenden Schulverweigerern (z. Bsp. ), ich weiss ganz anderes Thema, aber den Stress und die Nervenzusammenbrüche hätte ich nicht gebraucht. Again: Die eine Seite hat keine Ahnung von der anderen. Was die kinderlose Frau den Mamatieren vorwirft, nämlich mangelndes Taktgefühl, das hab ich irgendwo auf ihrer Seite auch vermisst. Aber okay, das Buch ist eine emotionale Streitschrift, und will, denke ich, als solche auch verstanden werden. Fazit: Würde ich das Buch empfehlen? Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Als Frau in der gleichen Situation wie die Autorin ist das sicherlich ein tolles Buch, in dem man sich in allem Frustwiederfindet und den Frust auch ungefiltert rauslassen kann, aber ansonsten? Eine objektive Analyse ist das Buch halt nicht. Ich gebe 3 von 5 Punkten.

Unerfüllter Kinderwunsch

Bewertung aus Oberursel am 21.08.2019
Bewertungsnummer: 1239745
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Untertitel: Mein Leben mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Und genau darum geht es – die Autorin wünscht sich sehnlichst ein Kind, allerdings hat sie nach drei Fehlgeburten die Hoffnung schon fast verloren, und erzählt in diesem Buch ihre Geschichte. Es geht um ihre Trauer, ihre Gefühle, ihre Wut. Nicht nur um die Wut auf den Körper, der einfach keine Kinder austragen will, sondern auch um die Wut auf die Umwelt, auf alle pseudo-gutgemeinten Ratschläge, die einem als kinderlose Frau aus allen Ecken entgegen kommen, und die einem doch nicht wirklich weiter bringen. Ich persönlich mit nicht kinderlos, mein Sohn ist mittlerweile erwachsen, aber ich habe durchaus Freundinnen, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben, und diesen altersmässig langsam anfangen, endgültig zu begraben, und daher fand ich den Buchtitel zum einen interessant, zum anderen auch witzig, also musste ich dieses Buch lesen. Und tue mich jetzt ein wenig schwer, es auch zu bewerten. Dieses Buch ist durchaus flüssig und teilweise auch witzig zu lesen, die Autorin blickt auf ihre Situation und schreibt, wie sie wahrscheinlich auch mit einer guten Freundin sprechen würde. So ist das Buch wunderbar flott zu lesen, und ein paar mal fühlte ich mir auch tatsächlich einen Spiegel vorgehalten – ich bekenne mich schuldig, ich habe auch schon ein paar „tröstende Sprüche“ losgelassen, die dann beim Gegenüber ganz und gar nicht so tröstend ankamen. Touche. Passiert nicht wieder, versprochen. Erhellend und durchaus auch erheiternd das Kapitel, was es alles für Apps und Online-Foren gibt rund ums Thema unerfüllter Kinderwunsch ( „hibbeln“ - ich weiss jetzt Bescheid!), und wie man sich auch in das Thema völlig hineinsteigern kann und nur noch online zuwege ist. Tja. Was mich durchs ganze Buch hinweg aber etwas gestört hat, war zum einen der Anspruch auf absolute Ehrlichkeit und Analyse des eigenen Problems, aber woran genau es jetzt bei der Autorin hakt, dass sich die Schwangerschaften nicht halten, das wird nie erwähnt. Man hat ihr schon als Teenager gesagt, sie könne keine Kinder bekommen, aber warum genau, wir wissen es nicht. Das Thema der künstlichen Befruchtung mit allen aktuellen Möglichkeiten wird natürlich angesprochen, allein es ist klar, die Autorin selbst macht das alles nicht mit. Mir hat sich da unterschwellig die ganze Zeit die Frage gestellt, warum nicht. Und was mich auch permanent getriggert hat, waren die immer wiederkehrenden Aussagen, dass die Autorin alles, wirklich alles, dafür geben würde, selbst mal übernächtigt und völlig fertig zu sein und vollgekotzte Blusen zu tragen, wenn nur der Stress von den eigenen Kindern herrührte. Oder wie gerne sie mit Pubertierenden streiten würde, wenns doch nur die eigenen Teenies wären. Ist natürlich völligst klar, woher dieser Wunsch kommt, aber sorry, ich kenne aus beruflicher Erfahrung diverse Fälle postnataler Depression, und wenn ich dann solche Wünsche lese, das ist Bullshit. Da hat die eine Seite keine Ahnung von der anderen, und das macht mich dann wütend. Und aus persönlicher Erfahrung: nein, es wünscht sich niemand Stress mit pubertierenden Schulverweigerern (z. Bsp. ), ich weiss ganz anderes Thema, aber den Stress und die Nervenzusammenbrüche hätte ich nicht gebraucht. Again: Die eine Seite hat keine Ahnung von der anderen. Was die kinderlose Frau den Mamatieren vorwirft, nämlich mangelndes Taktgefühl, das hab ich irgendwo auf ihrer Seite auch vermisst. Aber okay, das Buch ist eine emotionale Streitschrift, und will, denke ich, als solche auch verstanden werden. Fazit: Würde ich das Buch empfehlen? Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Als Frau in der gleichen Situation wie die Autorin ist das sicherlich ein tolles Buch, in dem man sich in allem Frustwiederfindet und den Frust auch ungefiltert rauslassen kann, aber ansonsten? Eine objektive Analyse ist das Buch halt nicht. Ich gebe 3 von 5 Punkten.

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Wenn ich noch eine glückliche Mami sehe, muss ich kotzen

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