Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche
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Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
1225
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.05.2020
Verlag
TropenSeitenzahl
272
Maße (L/B/H)
18.8/11.4/1.8 cm
Gewicht
188 g
Farbe
Weiß / Schwarz
Auflage
6. Auflage
Originaltitel
Why I‘m No Longer Talking To White People About RaceÜbersetzt von
Anette Grube
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-608-50458-3
Warnhinweis
Warnhinweis nicht erforderlich
»Dieses Buch verlangte danach, geschrieben zu werden. Es ist die Art von Buch, die eine Zukunft einfordert, in der wir solche Bücher nicht mehr brauchen. Essenziell.«
Marlon James, Gewinner des Man Booker Prize 2015
Viel zu lange wurde Rassismus als reines Problem rechter Extremisten definiert. Doch die subtileren, nicht weniger gefährlichen Vorurteile finden sich dort, wo man am wenigsten mit ihnen rechnen würde – im Herzen der achtbaren Gesellschaft.
»Reni Eddo-Lodges Buch ist ein Geschenk, weil es klar und deutlich beschreibt, was struktureller Rassismus ist und warum Weiss-Sein in unseren Gesellschaften ein Privileg ist.«
Laura Freisberg, BR-Kulturwelt, 31.01.2019
Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weisssein als die selbstverständliche Norm gilt, nicht weiss zu sein? Reni Eddo-Lodge spürt den historischen Wurzeln der Vorurteile nach, und zeigt unmissverständlich, dass die Ungleichbehandlung Weisser und Nicht-Weisser unseren Systemen seit Generationen eingeschrieben ist.
Ob in Politik oder Popkultur – nicht nur in der europaweiten Angst vor Immigration, sondern auch in aufwogenden Protestwellen gegen eine schwarze Hermine oder einen dunkelhäutigen Stormtrooper wird klar: Diskriminierende Tendenzen werden nicht nur von offenen Rassisten, sondern auch von vermeintlich toleranten Menschen praktiziert. Um die Ungerechtigkeiten des strukturellen Rassismus herauszustellen und zu bekämpfen, müssen darum People of Color und Weisse gleichermassen aktiv werden – »Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur uns.«
Stimmen zum Buch
»Dieses Buch als weisser Mensch ohne Migrationshintergrund zu lesen ist wirklich kein Spass, und trotzdem sollte man es unbedingt lesen, weil es den Blick auf die Gesellschaft, in der man lebt, irritiert. Ausserdem irritiert es den Blick, den
man auf sich selbst hat.«
Antonia Baum, Die Zeit