Während wir feiern

Roman

Ulrike Ulrich

(7)
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Beschreibung

Wie in jedem Jahr feiert die deutsche Sängerin Alexa am Abend des Schweizer Nationalfeiertags ihren Geburtstag mit einer Dachparty – leider noch ohne den Einbürgerungsentscheid. Währenddessen braucht Kamal eine sichere Bleibe. Wenn er nicht unverzüglich das Land verlässt, droht ihm die Abschiebung nach Tunesien. Weil dort aber Homosexuelle verfolgt werden, fragt er seinen Deutschlehrer Zoltan, ob er ein paar Tage bei ihm untertauchen kann. Doch Alexas bester Freund sagt Nein aus Gründen, die er nicht mal vor sich selbst zugibt. Im Laufe des Tages eskalieren die Ereignisse, und nicht nur das Fest, auf dem alles zusammenläuft, steht infrage.

Inspiriert von Virginia Woolfs Klassiker »Mrs Dalloway« zeichnet Ulrike Ulrich ein Panoramabild unseres Lebens in Europa – vielstimmig, mit eigenem Ton und literarischer Brillanz.

»Wer erfahren will, wie sich das Leben im 21. Jahrhundert in einem der Herzen des Kapitalismus anfühlt, von welchen Widersprüchen die Menschen zerrissen werden und wie die grosse Politik auf die private Liebe wirkt, der sollte diesen rasanten, bitteren und immer wieder komischen Roman lesen.« Lukas Bärfuss

"Es ist ein starkes Buch!“

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 06.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1408-5
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 21.1/13.5/3.1 cm
Gewicht 460 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 18874

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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macht betroffen
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 07.09.2020

Macht aber auch ganz viel Spass, zu lesen wie die Protagonistin ihre Feier plant, verschiedene Menschen trifft, die sie ablenken, erschüttern, zittrig machen. Und dann die Feier, die Gäste, die man zu kennen scheint, Musik und eine Bowle und doch ist da ein Schatten, etwas Unerledigtes, dessen sich niemand richtig angenommen hat... Macht aber auch ganz viel Spass, zu lesen wie die Protagonistin ihre Feier plant, verschiedene Menschen trifft, die sie ablenken, erschüttern, zittrig machen. Und dann die Feier, die Gäste, die man zu kennen scheint, Musik und eine Bowle und doch ist da ein Schatten, etwas Unerledigtes, dessen sich niemand richtig angenommen hat, vielleicht, weil wir alle einfach lieber feiern...

Spannend wie ein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2020

Am Ende wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, bis das Buch zu Ende war. Und schade, dass es zu Ende war. Ich möchte wissen, wie es mit den Figuren weitergeht. Lebendig und fesselnd geschrieben. Man ist von Anfang mitten drin im geschehen und fragt sich doch die ganze Zeit, was wohl vorher war und nachher kommt. Wie ein Ta... Am Ende wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, bis das Buch zu Ende war. Und schade, dass es zu Ende war. Ich möchte wissen, wie es mit den Figuren weitergeht. Lebendig und fesselnd geschrieben. Man ist von Anfang mitten drin im geschehen und fragt sich doch die ganze Zeit, was wohl vorher war und nachher kommt. Wie ein Tag aus dem Leben, genauso kompliziert und vielseitig. Einzig die Vielzahl an Figuren war manchmal anstrengend und erfordert Konzentration. Ist es gerade das, was das Buch zeigen will? Dass wir jeden Tag mit so vielen Menschen im Kontakt stehen, die alle ihre eigene Geschichte haben. Die meisten Geschichten fokussieren ja auf wenige Figuren... Tolles Buch.

Kritischer Blick auf unsere Wohlstandsgesellschaft
von Lesendes Federvieh aus München am 28.08.2020

Traditionell am Abend des Schweizer Nationalfeiertages feiert die deutsche Sängerin Alexa eine Dachparty. Immer noch ohne Einbürgerungsbescheid - ebenso wie Kamal, ein junger Tunesier, der genau an diesem Tag einen sicheren Unterschlupf sucht, weil ihm die Abschiebung droht. Da in Tunesien Homosexuelle verfolgt werden, wendet er... Traditionell am Abend des Schweizer Nationalfeiertages feiert die deutsche Sängerin Alexa eine Dachparty. Immer noch ohne Einbürgerungsbescheid - ebenso wie Kamal, ein junger Tunesier, der genau an diesem Tag einen sicheren Unterschlupf sucht, weil ihm die Abschiebung droht. Da in Tunesien Homosexuelle verfolgt werden, wendet er sich hilfesuchend an Zoltan, Alexas besten Freund. Doch dieser, von seinen Gefühlen überrascht, schickt Kamal fort. Damit beginnt eine Spirale von sich überschlagenden Ereignissen... Ulrike Ulrich nimmt den Leser mit in die Welt der gut situierten und eigentlich sorgenfreien Schweizer Mittelschicht und verwebt genau dort die Problematik der Migration, die wir seit 2015 in Europa vorfinden. Dabei zeigt sie deutlich auf, dass Migrant nicht gleich Migrant ist. Auf der einen Seite ist die Deutsche Alexa, die auf ihren eigentlich sicheren Einbürgerungsbescheid wartet, auf der anderen Seite ist Kamal, der abgeschoben werden soll. Diese unterschiedlichen Lebensperspektiven in unserer Gesellschaft bringt sie glasklar auf den Punkt, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Sie lässt dem Leser genug Spielraum, sich selbst Gedanken zu machen, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso mochte ich die schnellen Übergänge zu den unterschiedlichen Protagonisten, das macht die Geschichte lebendig und spannend. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, ich fand diese Art des Erzählens intensiv und richtig fesselnd. Die vielfältigen Charaktere bilden ein gutes Abbild unserer heutigen Zeit. Sie sind gut skizziert mit all ihren Sorgen, Ängsten, Widersprüchen und Zweifeln. Gerade zum Schluss des Buches dreht sich die Schicksalsspirale immer schneller bis zum Unvermeidlichen. Oder hätten viele Beteiligten nicht doch ihre Chance nutzen können? Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Fazit: Kritischer Blick auf unsere Wohlstandsgesellschaft


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