Solikante Solo

Roman

Björn Kern

(15)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 24.90
Fr. 24.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 24.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 16.00

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Paar, so gegensätzlich wie Stadt und Land. Während er in Solikante nach einem abgeschiedenen Zufluchtsort sucht, sehnt sie sich nach Lebensfreude und der Weltläufigkeit des multikulturellen Lebens in Berlin: Dorfkrugtresen versus Grossstadtnacht. Das Ende der Beziehung scheint besiegelt. Doch dann zeigt sich, dass das Leben als Singles alles noch schlimmer macht.

Björn Kern verschränkt das Schicksal eines nicht mehr ganz jungen Elternpaares mit den gesellschaftlichen Verwerfungen, die seit einigen Jahren unser Land bestimmen. Voll aktueller Bezüge gelingt ihm ein Roman, der beides ist: das Abbild einer Gesellschaft, der die Mitte abhanden gekommen ist. Und das mitreissende Portrait eines Paares auf der Suche nach Heimat in einem tief gespaltenen Land.

"Wer 'Unterleuten' von Juli Zeh gern gelesen hat, der sollte auf jeden Fall auch 'Solikante' lesen." Thalia Berlin-Gesundbrunnen

All das in der wunderbaren Sprache von Björn Kern, der so gut beobachten und beschreiben kann, dass es eine Wonne ist, diesen Roman zu lesen.

Björn Kern, 1978 geboren im Südschwarzwald, lebte über zehn Jahre in Berlin und ist nun mit seiner Familie ins Oderbruch gezogen. »Das Beste, was wir tun können, ist nichts« wurde zum Bestseller. Für seine Romane erhielt er u.a. den Brüder-Grimm-Preis und das Casa-Baldi-Stipendium der Villa Massimo sowie, für einen Auszug aus »Solikante Solo«, das Brandenburgische Literaturstipendium. 

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 10.03.2021
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 336
Maße (L/B/H) 21.6/13.5/2.7 cm
Gewicht 366 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70089-9

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
5
6
4
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2021
Bewertet: anderes Format

Das hippe Berlin oder auf`s Land? Das junge Paar hat sich das Alles ganz anders vorgestellt: das Buch erinnert an Juli Zeh "Über Menschen", ist aber viel trauriger und tragischer...

Das "Schloss"
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 09.05.2021

Ruth und Jann haben sich nicht nur auseinandergelebt - eigentlich sind sie grundverschieden. Und trotzdem lieben sie sich irgendwie, genauso wie ihre gemeinsame Tochter Sisal. Während Ruth in Berlin den Großstadttrubel liebt, mag Jann die Abgeschiedenheit in Solikante. Das Cover des Buches ist zwar eher unscheinbar, passt abe... Ruth und Jann haben sich nicht nur auseinandergelebt - eigentlich sind sie grundverschieden. Und trotzdem lieben sie sich irgendwie, genauso wie ihre gemeinsame Tochter Sisal. Während Ruth in Berlin den Großstadttrubel liebt, mag Jann die Abgeschiedenheit in Solikante. Das Cover des Buches ist zwar eher unscheinbar, passt aber zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil gefiel mir einerseits, allerdings blieben - während die Orte gut beschrieben wurden - sämtliche Charaktere etwas farblos und nicht greifbar. Von Sympathie kann man sowieso nicht sprechen, denn am sympathischsten ist wohl Sisal, aber auch die gefiel mir höchstens mittelprächtig. Während das Buch teilweise - v.a. zu Beginn - gesellschaftskritisch ist und die beiden gegensätzlichen Persönlichkeiten dies auch gut ausdrücken, flacht es dann immer mehr in eine Liebesgeschichte ab, die eigentlich keine ist. Zudem wechselt das Buch kapitelweise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wo ein chronologischer Aufbau wahrscheinlich besser gewesen wäre. Und logisch reagiert nicht wirklich eine Person - v.a. Ruth, die immer wieder zu Kate rennt, die sich eigentlich nur selbst wichtig ist. Auf Spannung in irgendeiner Form hofft man vergebens, denn irgendwie passiert fast nichts - ähnlich wie beim berühmten Stück "Warten auf Godot": Und dann kommt irgendwann das Ende - das eigentlich nicht vorhanden ist, denn einen wirklichen Abschluss gibt es in kein(st)er Weise. Fazit: Weder Liebesroman, noch Drama, noch Gesellschaftsroman, keine Spannung und kein Ende mit unsympathischen, farblosen Figuren. 2,5 von 5 Sternen

Sehr gelungen, nachhallend, feinfühlig und top aktuell! Ein Spiegel unserer Gesellschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2021

Ruth und Jann sind sehr verschieden, doch in einer Sache sind sie sich einig, in der Liebe zur ihrer kleinen Tochter Sisal. Begonnen hat ihre Beziehung in Berlin in einer kleinen Zweizimmerwohnung. Sie brauchen nicht viel, nur sich, ihre Liebe und ihren Sprössling. Doch nachdem es mit Janns Erfolg als Start-Up-Unternehmer und lo... Ruth und Jann sind sehr verschieden, doch in einer Sache sind sie sich einig, in der Liebe zur ihrer kleinen Tochter Sisal. Begonnen hat ihre Beziehung in Berlin in einer kleinen Zweizimmerwohnung. Sie brauchen nicht viel, nur sich, ihre Liebe und ihren Sprössling. Doch nachdem es mit Janns Erfolg als Start-Up-Unternehmer und lokaler Bierbrauer den Bach runtergeht und an die Stelle des Erfolgs die Pleite tritt, ist es aus mit der Idylle. Die Schere driftet auseinander. Sie, Ruth, sieht weiterhin die Lebendigkeit in der Großstadtmetropole, liebt das multikulturelle Leben, die Vielfalt, sieht die Möglichkeiten, die das Stadtleben ihrer Tochter bietet. Er, Jann, sieht nur noch die lauernden Gefahren - den Lärm, den Feinstaub, den Konsum, die Verschwendung und viel zu viel fremden Einfluss, der die innere Ordnung durcheinanderbringt. Er sieht die Rettung der gemeinsamen Probleme in der fernen Provinz und will dort für seine kleine Familie eine neue, alte Heimat finden. Er kauft ein Schloss, tauscht die Dorfkneipe gegen die lauten Bars Berlins und die Weitläufigkeit der Felder gegen die Enge der Stadt...doch Ruth zieht nicht mit. Eine verbohrter als der andere, sind sie plötzlich zweigeteilt, solo und Sisal mittendrin und zwischen ihnen. Finden die beiden wieder zueinander und begreifen, dass geteiltes Leid halbes Leid sein kann?! Oder auch, dass Gegensätze sich anziehen und man nur gemeinsam ans Ziel kommt?! Ein wirklich gelungener Roman! Nachhallend, feinfühlig und und top aktuell!


  • artikelbild-0
  • artikelbild-1
  • artikelbild-2
  • artikelbild-3
  • artikelbild-4