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Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1974, Kategorie Kinderbuch

RTB - Rosa Kaninchen-Trilogie Band 1

Judith Kerr

(14)
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Beschreibung

Berlin, Anfang 1933: Die Nazis stehen kurz vor ihrem entscheidenden Wahlsieg. In letzter Minute reist die neunjährige Jüdin Anna mit ihrer Familie in die Schweiz. Doch vieles von dem, was zu ihrem Alltag gehörte, muss in Berlin bleiben – auch Annas rosa Stoffkaninchen. Und so beginnt für die Familie ein Leben auf der Flucht …

Die neunjährige Anna wächst in einer wohlhabenden, wenig religiösen jüdischen Familie in Berlin auf. Ihr Vater ist ein bekannter Schriftsteller und Journalist, der auch Artikel gegen Hitler und seine Partei veröffentlicht. Als sich Anfang 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten die politische Lage zuspitzt, ändert sich Annas Leben für immer. Ein Leben in Deutschland kommt für die Familie nun nicht mehr in Frage. Und so lassen sie ihr ganzes Hab und Gut, samt Annas rosa Plüschkaninchen, zurück und emigrieren in die Schweiz. Während ihre Eltern dort verzweifelt Arbeit suchen, findet Anna in der Fremde neue Freunde. Aber auch in der Schweiz muss sich Annas Familie ständig mit dem wachsenden Antisemitismus auseinandersetzen. Immer auf der Flucht vor den Nazis beginnt somit eine lange Reise von der Schweiz über Frankreich bis nach London.

- Zwei Millionen verkaufte Exemplare; - Umschlagbilder von Henriette Sauvant

Judith Kerr war die Autorin der "Rosa Kaninchen"-Trilogie.
Am 14. Juni 1923 kam Judith Kerr als Tochter des berühmten Theaterkritikers Alfred Kerr in Berlin zur Welt. Sofort nach der Machtergreifung der Nazis musste die jüdische Familie aus Deutschland fliehen. Nach Stationen in der Schweiz und Frankreich emigrierte sie 1935 schliesslich nach London.
Nach dem Krieg arbeitete Judith Kerr als freiberufliche Malerin und Textildesignerin. Seit 1953 war sie für die BBC tätig, erst als Redakteurin und Lektorin, später dann als Drehbuchautorin. 1954 heiratete Judith Kerr den Schriftsteller Nigel Kneale. Nach der Geburt ihrer Kinder Tacy und Matthew gab sie ihre Arbeit für einige Jahre auf.
Von ihrem Mann ermutigt, begann Judith Kerr Ende der 60er Jahre die Geschichte des Mädchens Anna zu schreiben. Es ist ihre eigene Geschichte, aber die Bücher sind, wie sie betonte, "Romane und keine Memoiren". Der erste Band der Trilogie "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" umspannt den Zeitraum von 1933 bis 1937 und spielt an den Schauplätzen Berlin, Zürich und Paris. Der zweite Band "Warten bis der Frieden kommt" schildert Anna während der Kriegszeit in London. In "Eine Art Familientreffen" kehrt Anna 1956 nach Berlin zurück und Erinnerungen an ihre eigene Kindheit werden wach.
"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" ist nicht nur ein Standardwerk der Jugendliteratur, sondern ein anerkannter Klassiker in der Emigrantenliteratur. Es wurde 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Judith Kerr starb am 22.5.2019 in London.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 239
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.02.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-473-58003-3
Verlag Ravensburger Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 18.1/12.4/2.5 cm
Gewicht 235 g
Originaltitel When Hitler Stole Pink Rabbit
Auflage 32. Auflage
Übersetzer Annemarie Böll

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Ein toller Roman
von Marko am 13.12.2020

Es ist zwar schon etwas her,seit ich die Trilogie durchgelesen habe (2/3 Jahre), aber dennoch kann ich noch heute sagen, dass dieses Buch sehr informativ und zugleich real war (man kann sich gut in Annas Lage hineinversetzen). Zudem ist es eine rührende Geschichte, die einen mal so richtig grübeln lässt. Emotionen kommen auf. A... Es ist zwar schon etwas her,seit ich die Trilogie durchgelesen habe (2/3 Jahre), aber dennoch kann ich noch heute sagen, dass dieses Buch sehr informativ und zugleich real war (man kann sich gut in Annas Lage hineinversetzen). Zudem ist es eine rührende Geschichte, die einen mal so richtig grübeln lässt. Emotionen kommen auf. An spannenden Szenen hat es mir leider gefehlt (vielleicht 2 oder 3 mal ist etwas passiert, was dann aber auch sehr frustrierend war...Schicksalsschläge usw.) >Eher ein Buch für Romanliebhaber

Kultur
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 21.05.2020

Das ist ein Buch das seines gleichen sucht. Sehr empfehlenswert, leicht zu lesen, kindlich erklärt und erzählt. Ich würde es als eine Bereicherung ansehen, so eine Lektüre in den Schulen als eine Art kulturelle Entwicklung zu sehen.

Sehr schönes Buch!
von Alena Brenner am 20.04.2020

In diesem Buch habe ich ein neues Lieblingsbuch gefunden! Super schön und lebendig geschrieben und selbst 200 Seiten immer noch spannend. Der Schreibstil hat mir persönlich auch super gefallen, ich kann das Buch also nur empfehlen.


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