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Adriano Mannino

Adriano Mannino, geb. 1988, ist Philosoph und Sozialunternehmer. Er leitet das Solon Center for Policy Innovation der Parmenides Stiftung in München-Pullach. Sein gemeinsam mit Nikil Mukerji verfasster Essay »Covid-19 – Was in der Krise zählt. Über Philosophie in Echtzeit« stand gerade mehrere Wochen in den TOP 20 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Wen rette ich - und wenn ja, wie viele? von Adriano Mannino

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Wen rette ich - und wenn ja, wie viele?
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Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise sahen sich Intensivmediziner mit der Frage konfrontiert: Wen rette ich, wenn die Ressourcen zu knapp werden? Sie müssen auswählen – es droht Triage.

Medizin, Ethik, Rechtsprechung und Gesundheitsökonomie sind sich uneinig: Darf man Menschenleben gegeneinander abwägen? Sind jüngere Personen im Konfliktfall älteren mit schlechterer Prognose vorzuziehen?

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie wir überhaupt mit eigenen Ressourcen umgehen: Sollten wir nicht viel mehr helfen und unsere Ressourcen entsprechend aufteilen? Eine solche »Makro-Triage« ist mindestens so wichtig wie das Verhalten in einer Pandemie.

Adriano Mannino gibt einen Überblick über die moralphilosophischen und entscheidungstheoretischen Grundlagen der Triage. Zugleich klärt er, bei welchen existenziellen Entscheidungen die Erfahrungen aus der Pandemie künftig weiterhelfen könnten: bei der Zuteilung von Spenderorganen, bei der Vergabe von Klima-Emissionsrechten oder dringend benötigter Entwicklungshilfe oder auch bei der Ausrichtung von auf Künstlicher Intelligenz basierender Technologie.

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