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Alexander Estis

Alexander Estis ist Schriftsteller. Er wurde 1986 in einer jüdischen Künstlerfamilie in Moskau geboren. 1996 siedelte er nach Hamburg über. Nach Abschluss des Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten, darunter in Freiburg im Breisgau und Zürich. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz.
»Am Anfang war Schmonzes« ist Estis’ neuntes Buch. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen, Essays und Reportagen für Süddeutsche, FAZ, DIE ZEIT, NZZ und andere Zeitungen. Seine Radiobeiträge sind regelmäßig auf Deutschlandfunk Kultur zu hören.
Er lehrt professionelles Schreiben unter anderem an der Universität zu Köln. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kurt-Tucholsky-Preis..
Oleg Estis wurde 1964 in einer Moskauer Künstlerfamilie geboren. Er absolvierte die Staatliche Akademische Kunsthochschule in Moskau. Seine Karikaturen hat er erstmals im Alter von 13 Jahren publiziert; von da an waren seine Werke in russischen und ausländischen Veröffentlichungen vertreten, darunter in solchen populären Zeitschriften wie Mursilka, Weselye Kartinki oder Krokodil. Seit 1985 zeigte er seine Arbeiten weltweit auf Ausstellungen und war vielfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Seine Werke befinden sich in vielen privaten Sammlungen und Museen. Oleg Estis verstarb im Jahr 1999 in Deutschland.

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Schergenstaat Russland Produktbild: Schergenstaat Russland

Schergenstaat Russland

Wie hat sich die russische Gesellschaft seit Februar 2022 gewandelt? In Einzelessays zeichnet Autor und Journalist Alexander Estis nach, wie das Land zunehmend von Militarismus, Autoritarismus und faschistoider Ideologie beherrscht wird: Kriegsverbrechen, imperiale Gewalt, repressive Gesetze und Willkürjustiz prägen die Agenda, während vereinzelte Widerstandsversuche brutal sanktioniert werden und wirkungslos bleiben. Der öffentliche Diskurs changiert zwischen propagandistischer Hetze, kremltreuer Kultur, indoktrinativer Bildung, Normalisierung des Grauens, Konformismus und Indifferenz. Solche Entwicklungen beruhen nicht zuletzt auf soziokulturellen Kontinuitäten und weltanschaulichen Untiefen, die Estis mit scharfer Feder und in publizistischer Prägnanz offenlegt.
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Buch (Taschenbuch)

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