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Autorenbild von Alexander Mitscherlich

Alexander Mitscherlich

Alexander Mitscherlich, geboren am 20. September 1908 in München, gehört zu den grossen kritischen Gelehrten der Bundesrepublik Deutschland. Von 1960 bis 1976 leitete der Mediziner und Psychoanalytiker das von ihm gegründete Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Seine Bücher Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft (1963), Krankheit als Konflikt (1966) und Die Unfähigkeit zu trauern (zusammen mit Margarete Mitscherlich-Nielsen, 1967) lösten tiefgreifende Diskussionen aus. 1969 erhielt Alexander Mitscherlich den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Alexander Mitscherlich starb am 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main. Im Suhrkamp Verlag erschienen seine Gesammelten Schriften.

Die Unfähigkeit zu trauern von Alexander Mitscherlich

Neuerscheinung

Die Unfähigkeit zu trauern
  • Die Unfähigkeit zu trauern
  • (1)

"Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. Wer die Jahre vor 1933 noch einigermassen bewusst, wenn auch jugendlich miterlebt hat, kann heutzutage nur staunen, wie ahnungslos die Generation der jetzt 40-Jährigen diesem ganzen Komplex gegenübersteht. Worte wie >Minderwertigkeitsgefühl< oder >Unbewusstes< mögen sich zwar in unserer Sprache eingebürgert haben, doch zum Beispiel ein Begriff wie >Übertragung< begegnet vollkommenem Unverständnis." Margret Boveri

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