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Beata Halicka

Beata Halicka ist Professorin für Kulturgeschichte Ostmitteleuropas am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut im Collegium Polonicum in Slubice, einer gemeinsamen Einrichtung der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Polens Wilder Westen von Beata Halicka

Neuerscheinung

Polens Wilder Westen
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Die Übernahme der deutschen Gebiete östlich der Oder-Neisse-Grenze durch Polen war ein schwieriger Prozess der Neubesiedlung und Inbesitznahme einer vom Krieg stark zerstörten Region. Die Bezeichnung »Polens Wilder Westen« stand damals für das herrschende Chaos und das im Oderraum geltende »Recht des Stärkeren«. Das Zusammenkommen von polnischen Zwangsarbeitern, Neusiedlern und Vertriebenen aus anderen Teilen Polens mit deutschen Einwohnern und Flüchtlingen bewirkt eine vorübergehende Begegnung von Deutschen, Polen und Angehörigen der Sowjetarmee. Deren Zusammenleben auf oft engem Raum war kompliziert. Doch in diesem östlichen »Wilden Westen« gab es auch neue Freiheiten und die Möglichkeit, etwas von Grund auf Neues zu schaffen. Jenseits der bislang dominierenden Meistererzählungen - dem deutschen Vertriebenendiskurs und der polnischen Rede von den »Wiedergewonnenen Gebieten« - schildert Beata Halicka die Geschichte vom Untergang einer alten und der Bildung einer neuen Grenzlandschaft - facettenreich, mit grosser Anschaulichkeit und aus der Sicht zahlreicher Betroffener.

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