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Carl Zuckmayer

Gunther Nickel, geb. 1961, lehrt als ausserplanmässiger Professor Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Mainz. 2018 hat er das Frühwerk von Peter Hacks in fünf Bänden herausgegeben, 2005, zusammen mit Alexander Weigel, eine fünfbändige Ausgabe »Gesammelter Schriften« Siegfried Jacobsohns. Er edierte darüber hinaus eine Reihe von Briefwechseln Carl Zuckmayers, u.a. die mit Albrecht Joseph, Alexander Lernet-Holenia und Theodor Heuss, sowie Zuckmayers »Deutschlandbericht für das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika« (2004, zus. mit Johanna Schrön und Hans Wagener) und Zuckmayers »Geheimreport« (2002, zus. mit Johanna Schrön)..
Johanna Schrön hat Germanistik und Geschichte studiert und unterrichtet in der gymnasialen Oberstufe..
Carl Zuckmayer (1896-1977) war einer der erfolgreichsten Autoren der Literatur-, Theater- und Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung zog er sich ins Exil in Henndorf am Wallersee zurück, wo sein Haus zu einem wichtigen Ort der Künstlerbegegnung wurde. 1939 emigrierte er in die USA. 1928 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

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Briefwechsel 1935–1959 Produktbild: Briefwechsel 1935–1959

Briefwechsel 1935–1959

Mit Carl Zuckmayers Wechsel vom Ullstein Verlag zum S. Fischer Verlag nahm 1935 eine enge Freundschaft mit Peter Suhrkamp ihren Anfang, die dieser Briefwechsel dokumentiert.

Nach der »Arisierung« des Ullstein Verlags 1934 fand Carl Zuckmayer, einer der erfolgreichsten Dramatiker der Weimarer Republik, im S. Fischer Verlag eine neue verlegerische Heimat. Dort war Peter Suhrkamp sein wichtigster Ansprechpartner bei der Vorbereitung der schliesslich von den NS-Behörden verbotenen Veröffentlichung des Romans »Salwàre oder die Magdalena von Bozen«. Damit nahm eine enge Freundschaft ihren Anfang. Sie war nicht zuletzt die Basis dafür, dass Zuckmayer nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso wie Bertolt Brecht die Verhandlungen mit deutschen Theatern über die Vergabe von Aufführungsrechten seiner Stücke ohne jedes Zögern Peter Suhrkamp anvertraute. Umgekehrt suchte Suhrkamp Zuckmayers Rat, als sich nach der Währungsreform abzeichnete, dass eine ursprünglich beabsichtigte Zusammenführung des von 1936 an von Suhrkamp geleiteten S. Fischer Verlags in Deutschland mit dem von Gottfried Bermann Fischer geleiteten Verlagsteil, der ins Exil gezwungen worden war, wegen wachsender Differenzen scheitern wird.
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