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Claude Lanzmann

Claude Lanzmann, geboren 1925 in Paris, studierte Philosophie und war Lektor an der Freien Universität Berlin. Viele Jahre arbeitete er als Journalist, und gab die von Jean-Paul Sartre gegründete Zeitschrift «Les Temps Modernes» heraus. Seine Filme «Pourquoi Israël», «Shoah» und «Tsahal», um nur einige zu nennen, machten ihn weltberühmt. Er war vielfacher Ehrendoktor und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt er den «Welt»-Literaturpreis für sein Buch «Der patagonische Hase». Claude Lanzmann starb im Juli 2018 in Paris..Simone de Beauvoir wurde 1908 in Paris geboren. Sie besuchte das katholische Mädcheninstitut Cours Désir, anschließend studierte sie französische Philologie und Philosophie. De Beauvoir bestimmte maßgeblich den intellektuellen Diskurs ihrer Zeit und engagierte sich in der Frauenbewegung. 1949 erschien Das andere Geschlecht und wurde ein Welterfolg. 1954 erhielt sie für Die Mandarins von Paris den Prix Goncourt. Sie starb 1986 in Paris.

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Der Letzte der Ungerechten Produktbild: Der Letzte der Ungerechten

Der Letzte der Ungerechten


Eine Woche lang führte Claude Lanzmann 1975 in Rom auf Deutsch ein Interview mit Benjamin Murmelstein,einem der umstrittensten Überlebenden der Shoah. Der Rabbiner war nach seiner Deportation ins Ghetto Theresienstadt ab September 1944 der letzte sogenannte Judenälteste. Nach dem Krieg warf man ihm vor, Handlanger der Nazis gewesen zu sein. Claude Lanzmann hingegen beharrt darauf, dass jemand wie Murmelstein nicht die Freiheit hatte, moralisch zu handeln, weil er selbst den Nazis ausgeliefert war.



Lanzmann verwendete das Material nicht, wie ursprünglich geplant, für sein epochales Filmwerk «Shoah», sondern machte erst 2013 einen eigenen Film daraus. Dieses Buch dokumentiert das Interview und Szenen des Films.
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Buch (Taschenbuch)

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