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Eigentumsverhältnisse beim Eigentumsvorbehalt, Risiken der Vertragsparteien und Gestaltungsmöglichkeiten zu deren Begrenzung
Das Gesetz bietet mit dem Eigentumsvorbehalt gemäss Bürgerliches Gesetzbuch [BGB],
449 Absatz 1 ein Instrument, um diesen Interessenkonflikt zu lösen.
Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Eigentumsverhältnisse beim Eigentumsvorbehalt umfassend zu analysieren und die spezifischen Risiken herauszuarbeiten, die sich für beide Vertragsparteien aus der gesetzlichen Regelung des einfachen Eigentumsvorbehalts ergeben. Darauf aufbauend liegt der Fokus der Untersuchung auf den vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten, um diese Risiken zu begrenzen. Im Kern soll erörtert werden, inwiefern Sonderformen wie der verlängerte Eigentumsvorbehalt rechtliche und wirtschaftliche Verbesserungen gegenüber den rein gesetzlichen Rechtsfolgen darstellen. Dabei wird auch kritisch hinterfragt, ob und wo diese Gestaltungsmacht durch Kollisionen mit anderen Sicherungsrechten oder durch das Verbot der Sittenwidrigkeit beschränkt wird.
Die Arbeit beginnt im zweiten Kapitel mit der Darstellung der rechtlichen Grundlagen. Hierbei werden der Eigentumsvorbehalt und das Anwartschaftsrecht des Käufers erläutert. Das dritte Kapitel widmet sich der Risikoanalyse. Es wird getrennt nach der Sicht des Lieferanten und des Käufers untersucht, welche Gefahren bei Anwendung des einfachen Eigentumsvorbehalts drohen, insbesondere im Hinblick auf den gutgläubigen Erwerb durch Dritte, die Verarbeitung der Ware oder die Insolvenz einer Partei. Im vierten Kapitel, dem Schwerpunkt der Arbeit, werden die Gestaltungsmöglichkeiten zur Risikobegrenzung vorgestellt. Hier wird auf den verlängerten und erweiterten Eigentumsvorbehalt eingegangen und deren Vorzugswürdigkeit gegenüber der gesetzlichen Lage aufgezeigt. Abschliessend erfolgt im fünften Kapitel eine kritische Würdigung der Effektivität dieser Sicherungsmittel, bevor die Arbeit mit einem Fazit schliesst.
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