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Emily Ruete

Annegret Nippa, geboren 1948, war wissenschaftliche Angestellte in zahlreichen Instituten und Museen, u.a. in Zürich, Bern und Berlin. Von 1997 bis 2003 war sie Direktorin des staatlichen Museums für Völkerkunde in Dresden und lehrt heute am Institut für Ethnologie an der Universität Leipzig.

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Memoiren einer arabischen Prinzessin Produktbild: Memoiren einer arabischen Prinzessin

Memoiren einer arabischen Prinzessin

Emily Ruete ( 30. August 1844 in Beit il Mtoni bei Sansibar-Stadt als Sayyida Salme Prinzessin von Oman und Sansibar; 29. Februar 1924 in Jena) war eine omanisch-sansibarische Prinzessin, die nach der Heirat mit dem deutschen Kaufmann Rudolph Heinrich Ruete als Schriftstellerin und Lehrerin in Deutschland lebte. Prinzessin Salme wurde als Tochter von Sayyid Said, dem regierenden Sultan von Oman und Sansibar, und einer als Sklavin verschleppten tscherkessischen Nebenfrau geboren. Sie wuchs im Palast Beit il Mtoni bei Sansibar-Stadt auf. Sie verlebte eine unbeschwerte Kindheit in luxuriöser Umgebung und brachte sich selbst Lesen und Schreiben bei. Mit ihrem Halbbruder Majid verband sie ein besonderes Vertrauensverhältnis; er brachte ihr Reiten und Schiessen bei. Ab 1851 wohnte sie in seinem Haus. 1866 lernte Prinzessin Salme den Kaufmann Heinrich Ruete aus Hamburg kennen, der in einem dem Sultanspalast benachbarten Gebäude wohnte. Der Familie war ihre Beziehung zu Ruete bekannt, eine Heirat mit einem Christen jedoch undenkbar. Am 24. August 1866 floh sie, im vierten Monat schwanger, unter Mithilfe des britischen Vize-Konsuls an Bord des Kriegsschiffes Highflier aus Sansibar, um der dort drohenden Steinigung zu entgehen. (Wiki) Illustriert mit 1 S/W-Porträt.

Nachdruck der Originalauflage von 1886.
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Buch (Taschenbuch)

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