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Franz Fühmann

Kristina Andres geboren 1971 in Greifswald, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Malerei und Zeichnung. Sie arbeitet als Kinderbuchillustratorin, wobei ihre bevorzugte Technik die Radierung ist. Mit ihrer Familie lebt sie heute wieder in Mecklenburg.
Franz Fühmann, geb. am 15.1.1922 in Rochlitz/Riesengebirge, gehörte zu den bedeutenderen Schriftstellern Nachkriegsdeutschlands. Neben Erzählungen, Essays, Novellen, Gedichten sowie Kinderbüchern verfasste Fühmann zahlreiche Nachdichtungen. Zu den vielen Auszeichnungen seines Schaffens zählen der Heinrich-Mann-Preis und der Geschwister-Scholl-Preis. Er starb am 8.7.1984 in Berlin.

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Zweiundzwanzig Tage oder die Hälfte des Lebens Produktbild: Zweiundzwanzig Tage oder die Hälfte des Lebens

Zweiundzwanzig Tage oder die Hälfte des Lebens

Es soll ein heiteres, beschwingtes, fröhliches, luftiges Reisebüchlein werden und entwi- ckelt sich zu einer der spannendsten Selbstauseinandersetzungen der neueren Literatur. 1971 reist Franz Fühmann nach Budapest. Hinter ihm liegen die ungeheuren ... Erfah- rungen des August 1968, der mir so etwas gegeben hat wie eine letzte Chance. Die Krise führt zum bewussten Durchdenken des eigenen Lebens. Das fing mit der Vergangenheit an: Aussagen wie „Was hätte ich gemacht, wenn ich in Auschwitz gewesen wäre“ macht man ja nicht aus frohem Herzen. Eine Reflexion, geführt in einer rigorosen (Christa Wolf) Offenheit, die nicht nur wegen ihres mutigen Gestus ́ weiterhin eine sehr hohe Aktualität besitzt.
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