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Fritz Kolb

Fritz Kolb (1902–1983 in Wien) war ein Wiener Pädagoge, Sozialist, Bergsteiger und Diplomat. 1939 reiste er mit Ludwig Krenek nach Indien, um an einer Himalaya-Expedition teilzunehmen. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er als »feindlicher Ausländer« festgenommen und in wechselnden Internierungslagern untergebracht. 1944 wurde er als Antifaschist aus der britischen Haft entlassen und erhielt eine Stelle als Lehrer an einer amerikanischen Schule in Südindien. 1946 kam seine Frau Martha, die den Krieg in England verbracht hatte, nach Indien, 1948 kehrten sie nach Wien zurück. Zunächst arbeitete Kolb wieder als Lehrer, später als Diplomat u. a. in Paris und Pakistan. »Einzelgänger im Himalaya« erschien erstmals 1957 und wurde 1959 auch ins Englische übersetzt..
Ulrike Schmitzer, 1967 in Salzburg geboren, Studium der Publizistik und Kunstgeschichte; Redakteurin bei Ö1, freie Filmemacherin und Autorin in Wien; zahlreiche Preise, u. a. Inge Morath-Preis für Wissenschafts-Publizistik (2012) und Sonderpreis des Staatspreises für Wissenschaftspublizistik (2016). Zuletzt erschienen ihr Roman »Die Stille der Gletscher« und eine Graphic Novel über »Joy Adamson«..
Helga Kromp-Kolb, 1948 in Wien geboren, ist die Tochter von Fritz Kolb. Meteorologin, Klimaforscherin und emeritierte Professorin an der Universität für Bodenkultur in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Preis der Stadt Wien für Naturwissenschaften (2023) und Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Zuletzt erschienen ihre Bücher »Für Pessimismus ist es zu spät« und gem. mit Herbert Formayer »Plus zwei Grad« (beide Molden Verlag).

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Einzelgänger im Himalaya Produktbild: Einzelgänger im Himalaya

Einzelgänger im Himalaya

Sommer 1939: Der junge Lehrer Fritz Kolb und sein Freund Ludwig Krenek erfüllen sich einen Traum. Die begeisterten Bergsteiger organisieren eine kleine Expedition ins Himalaya-Gebirge. Doch schon bald wird das unbeschwerte Abenteuer zu einer unglaublichen Odyssee: Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs werden sie als »feindliche Ausländer« verhaftet und dürfen Britisch-Indien für viele Jahre nicht verlassen ...
In »Einzelgänger im Himalaya« erzählt Fritz Kolb von dieser aussergewöhnlichen Zeit in Indien: von der Natur und den Menschen, den Internierungslagern, in denen er während des Krieges festgehalten wurde, den politischen Entwicklungen, Hoffnungen und Sorgen, vor allem um die Daheimgebliebenen. Und natürlich von den Bergen, in denen sich Kolb und Krenek bei jeder Möglichkeit aufhielten. Ein lebendiges und mitreissendes Erinnerungsbuch und der Bericht einer aussergewöhnlichen Freundschaft.
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