Hans Kloft lehrte als Professor für Alte Geschichte an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Sozial- und Religionsgeschichte der Antike.
Der Norddeutsche Lloyd hat seit seiner Gründung im Jahr 1857 für Bremen und Bremerhaven eine herausragende Rolle gespielt. Eine Analyse des grossen Festes zum 50-jährigen Bestehen im Jahr 1907 bietet die Gelegenheit, die Aspekte der Feier hervorzuheben, welche den Wirtschaftserfolg in einen grösseren Kontext stellen und ihn auch als ein Element der Kultur- und Mediengeschichte versteht. Zeitungen, Werbeplakate und Buchpublikationen dienen der Kommunikation mit der Bevölkerung. Herausragende städtische Baulichkeiten und eine ansehnliche Schiffsflotte machen den Namen des Unternehmens zu einem Markenzeichen. Der Erfolg wird auch dem Engagement besonderer Persönlichkeiten verdankt. Dabei ragen sowohl Heinrich Wiegand als weitblickender Wirtschaftsfachmann wie auch der in Bremen geborene Dietrich Schäfer als Historiker weit über den regionalen Rahmen hinaus. Sie haben, jeder auf seinem Gebiet, dem Grundsatz: navigare necesse est – Schifffahrt tut not Geltung verschafft. Er gehört bis auf den heutigen Tag zur DNA unserer Hansestadt.